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Verwende Tipo-00-Mehl für die seidigste Pasta. Normales Weizenmehl (Patentmehl) funktioniert auch, aber Tipo 00 verleiht genau das gewisse Extra.

Was brauchst du?

Für zwei Personen brauchst du 200 g Tipo-00-Mehl und 2 große Eier. Das ist alles. Für vier Personen verdoppelst du einfach. Möchtest du eine extra gelbe, reichhaltige Pasta? Füge pro 100 g Mehl ein zusätzliches Eigelb hinzu. Außerdem brauchst du eine saubere Arbeitsfläche oder eine große Schüssel, eine Nudelmaschine zum Ausrollen des Teigs und ein Messer oder einen Schneidaufsatz, um die Pasta zu formen.

Den Teig kneten

Forme auf deiner Arbeitsfläche einen Hügel aus dem Mehl und mache in der Mitte eine Mulde. Schlage die Eier hinein und verquirle sie mit einer Gabel, während du nach und nach Mehl von den Rändern einarbeitest. Sobald die Mischung zu dick für die Gabel wird, beginnst du, mit den Händen zu kneten. Knete den Teig mindestens 8 bis 10 Minuten kräftig, bis er glatt und elastisch ist. Bleibt der Teig zu trocken? Füge ein paar Tropfen Wasser hinzu. Zu klebrig? Etwas mehr Mehl.

Ruhen lassen

Das ist der Schritt, den viele überspringen, und das ist schade. Wickel den Teig in Frischhaltefolie oder decke ihn mit einer umgedrehten Schüssel ab und lasse ihn mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Während des Ruhens entspannt sich das Gluten im Teig, wodurch er sich später viel leichter ausrollen lässt und nicht zurückspringt. Nutze die Zeit, um deine Sauce zu starten oder den Tisch zu decken.

Ausrollen mit der Nudelmaschine

Teile den Teig in vier gleich große Stücke und halte den Rest abgedeckt, während du mit einem Stück arbeitest. Flach das Stück zuerst mit der Hand und zieh es auf der dicksten Stufe der Maschine hindurch. Falte es halb und wiederhole das zwei- oder dreimal. Das gibt dem Teig zusätzliche Struktur. Gehe dann Schritt für Schritt auf eine dünnere Stufe. Für Tagliatelle stoppst du bei Stufe 5 oder 6. Für Lasagneplatten oder Ravioli gehst du auf Stufe 6 oder 7. Bestäube die Platten leicht mit Mehl, damit sie nicht kleben.

Formen: Tagliatelle, Pappardelle oder Ravioli

Verwendest du einen Schneideaufsatz an deiner Nudelmaschine? Dann schneidet die Maschine die Bandnudeln für dich. Nimmst du ein Messer? Rolle die Nudelplatten locker auf, schneide sie in dünne oder breite Streifen und schüttle sie zu Bändern aus. Für Ravioli legst du eine Platte flach hin, verteilst kleine Häufchen Füllung auf der Hälfte der Platte, klappst die andere Hälfte darüber und drückst die Ränder gut fest. Schneide die Ravioli anschließend mit einem Messer oder Ausstecher aus. Lege die geformte Pasta auf einen leicht bemehlten Teller oder ein Trockenbrett, während du den Rest machst.

Kochen

Bringe einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen und füge ordentlich Salz hinzu. Frische Pasta braucht viel weniger Kochzeit als getrocknete Pasta. Tagliatelle sind in 2 bis 3 Minuten fertig. Ravioli brauchen etwas länger, etwa 3 bis 4 Minuten. Probier einfach nach ein paar Minuten, ob die gewünschte Garstufe erreicht ist. Gieße die Pasta ab und vermische sie sofort mit deiner Sauce. Frische Pasta nimmt Sauce schnell auf, daher gib etwas Pastawasser dazu, wenn alles zu trocken wirkt.

Servieren und Genießen

Serviere die Pasta auf großzügigen, tiefen Pastatellern, damit genug Platz für die Sauce und das Finish ist. Eine Handvoll Parmesan, etwas frisches Basilikum oder ein Spritzer guten Olivenöls macht das Gericht perfekt. Frische Pasta verdient einen guten Teller und einen Tisch mit Menschen drumherum. Stelle die Pasta in die Mitte, reiche eine große Pastazange, damit sich jeder bedienen kann, und genießt gemeinsam.

Frische Pasta zuzubereiten ist eine Technik, die du schnell beherrschst und die deine Küche sofort auf ein neues Niveau hebt. Die Kombination aus gutem Mehl, frischen Eiern und ein wenig Geduld ergibt Ergebnisse, die kein Fertigprodukt erreicht. Mit einer Nudelmaschine rollst du den Teig gleichmäßig und dünn aus, sodass du jedes Mal konsistente, schöne Bänder oder Platten erhältst. Ob du dich für Tagliatelle, Lasagneplatten oder Ravioli entscheidest – die Basis ist immer dieselbe.

Pasta selbst zu machen macht auch einfach Spaß. Du arbeitest mit den Händen, es erfordert Konzentration und das Ergebnis ist etwas, auf das du stolz sein kannst. Kinder helfen gern mit, Gäste sind immer beeindruckt und du weißt genau, was in deinem Essen steckt. Eine gute Nudelmaschine zahlt sich in Geschmack und Freude aus. Kombiniere deine hausgemachte Pasta mit einem großzügigen Pastateller und einer feinen Sauce, und du hast eine Mahlzeit, die man nicht so schnell vergisst.