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Tipp: Verwende ein Holzschneidebrett niemals in der Spülmaschine. Wasser und Dampf lassen das Holz austrocknen, schrumpfen und Risse bilden.

Reinige das Brett direkt nach dem Gebrauch

Spüle dein Schneidebrett nach jedem Gebrauch mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel ab. Verwende einen Schwamm oder eine weiche Bürste und reibe in Faserrichtung, nicht dagegen. So entfernst du Essensreste, ohne das Holz unnötig zu beschädigen. Trockne das Brett anschließend sofort gründlich mit einem trockenen Tuch ab. Lass es niemals längere Zeit im Wasser einweichen und stecke es nie in die Spülmaschine.

Lass das Brett vollständig trocknen, bevor du es verstaust

Nach dem Abtrocknen legst du das Brett aufrecht oder flach an einem gut belüfteten Ort hin. So kann es von beiden Seiten trocknen. Ein Brett, das auf einer Seite trocken, auf der anderen jedoch feucht bleibt, kann sich verziehen oder verformen. Das ist der häufigste Fehler bei Holzschneidebrettern und lässt sich leicht vermeiden.

Entferne hartnäckige Gerüche

Nach dem Schneiden von Knoblauch, Zwiebeln oder Fisch kann das Brett Gerüche aufnehmen. Das löst du, indem du die Oberfläche mit einer halben Zitrone und einer Prise grobem Meersalz einreibst. Lass das eine Minute einwirken, reibe leicht nach und spüle dann gut ab. Der Geruch verschwindet und dein Brett ist wieder frisch. Kein großes Tamtam, nur ein Trick, der seit Generationen funktioniert.

Öle das Brett mit Schneidebrettöl ein

Das ist der wichtigste Schritt in der Pflege. Mache das alle vier bis sechs Wochen, oder öfter, wenn das Brett trocken oder matt aussieht. Verwende dafür spezielles Schneidebrettöl, wie zum Beispiel das von Baas Boards oder Butler. Diese Öle sind lebensmittelsicher und dringen gut ins Holz ein. Trage das Öl mit einem sauberen Tuch auf und reibe es gut über die gesamte Oberfläche, einschließlich der Seiten und Unterseite. Lass das Öl mindestens ein paar Stunden einziehen, oder noch besser: über Nacht. Wische danach überschüssiges Fett mit einem sauberen Tuch weg.

Schleife leichte Kratzer weg

Durch viel Schneiden können oberflächliche Kratzer entstehen. Das ist normal und sagt nichts über die Qualität deines Brettes aus. Schleife sie mit feinem Schleifpapier (Körnung 180 oder feiner) weg, immer in Faserrichtung. Reinige das Brett danach gründlich und trage erneut eine Schicht Schneidebrettöl auf. Dein Brett sieht dann wieder wie neu aus.

Verwende das Brett für die richtigen Aufgaben

Ein Holzschneidebrett ist robust, aber kein unverwüstlicher Gegenstand. Nutze es für Gemüse, Brot, Fleisch und Käse, aber nicht als Unterlage für heiße Töpfe oder Auflaufformen. Hitze kann das Holz zum Reißen bringen oder verfärben. Verwende auch keinen harten Metallschaber, um Essensreste von der Oberfläche zu kratzen. Ein weicher Spatel oder deine Hände reichen völlig aus.

Nutze es auch als Servierbrett

Ein gut gepflegtes Akazienholzbrett sieht schön genug aus, um es auch als Servierbrett auf den Tisch zu stellen. Lege Käse, Wurst, Brot oder Snacks darauf und du hast sofort eine stimmungsvolle Platte. So arbeitet dein Brett doppelt für dich: Zubereiten und Servieren auf einer Oberfläche — und das ganz ohne extra Abwasch.

Flecken und Gerüche behandeln

Knoblauch, Zwiebel oder Fisch können Gerüche im Holz hinterlassen. Reibe das Brett mit grobem Meersalz und einer halben Zitrone ein. Lass das etwas einwirken und spüle es danach mit kaltem Wasser ab. Bei hartnäckigen Flecken, zum Beispiel von Beeren oder Roter Bete, kannst du eine Paste aus Natron und Wasser herstellen, die du kurz auf dem Fleck einwirken lässt, bevor du sie wegreibst. Vermeide Bleichmittel oder aggressive Reinigungsmittel: die beschädigen das Holz und sind nicht sicher für den Kontakt mit Lebensmitteln.

Ein Schneidebrett aus Akazienholz ist von Natur aus robust und hygienisch. Die dichte Holzmaserung sorgt dafür, dass Feuchtigkeit und Bakterien kaum eindringen. Dennoch ist regelmäßiges Einölen mit Schneidebrettöl der Schlüssel, um diese Qualität zu erhalten. Ein geöltes Brett nimmt keine Feuchtigkeit auf, trocknet nicht aus und bleibt glatt und gepflegt an der Oberfläche.

Regelmäßige Pflege verhindert Risse, Verfärbungen und Geruchsbildung in deinem Brett. Gerade bei intensivem, täglichem Gebrauch lohnt es sich, alle vier bis sechs Wochen eine Schicht Schneidebrettöl aufzutragen. So bleibt dein Akazienholzbrett nicht nur schön anzusehen, sondern funktioniert in der Küche auch sicherer und langlebiger.