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Farbe auf dem Teller funktioniert auch in der Lunchbox: strebe mindestens drei Farben pro Packung an.

Beginne am Vorabend

Morgende sind oft hektisch. Bereite so viel wie möglich am Abend vorher vor: schneide Gemüse in Stücke, koche ein Ei oder lege Belag in ein kleines Gefäß in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen musst du dann nur noch alles zusammenpacken. Das spart Zeit und verhindert, dass du in Eile etwas weniger Nährhaftes auswählst.

Wähle die richtige Lunchbox für die Situation

Für Kinder ist eine Lunchbox mit mehreren Fächern ideal. So hältst du Brot, Obst und eine kleine Leckerei getrennt, ganz ohne zusätzliche Tüten. Gehst du selbst zur Arbeit oder zum Sport? Wähle dann eine Lunchbox, die in deine Tasche passt und gut schließt. Achtung: ein auslaufsicherer Verschluss verhindert Lecks im Rucksack – das weiß jeder, der schon einmal Joghurt über seinen Laptop verschüttet hat.

Stelle ein ausgewogenes Mittagessen zusammen

Ein gutes Mittagessen besteht aus vier Komponenten: Kohlenhydrate (Brot, Cracker oder Pasta), Eiweiß (Ei, Käse, Aufschnitt oder Hummus), Gemüse oder Obst und etwas Kleines für das Lächeln. Letzteres muss keine Zuckerbombe sein. Eine Handvoll Nüsse, ein paar Rosinen oder ein kleiner Keks reichen völlig aus.

Halte alles frisch mit dem richtigen Trick

Verwende einen kleinen Kühlakku oder eine gefrorene Trinkflasche als Kühlelement. Lege diese neben die Lunchbox in die Tasche und der Inhalt bleibt stundenlang kühl. Wird Obst schnell braun? Ein paar Tropfen Zitronensaft helfen, dann sieht es beim Mittagessen noch frisch aus. Gurke, Paprika und Trauben bleiben sogar ohne Kühlakku gut.

Clever packen: stapeln und füllen

Schwere Teile wie eine Brotdose oder ein Brot legst du nach unten. Leichte oder weiche Bestandteile wie Obst und Cracker kommen obenauf. Fülle kleine Ecken in der Lunchbox mit losen Gemüsestückchen oder Nüssen, das verhindert, dass alles in der Box hin- und herrutscht und zerdrückt wird. Eine volle Lunchbox bewahrt ihren Inhalt besser als eine halbvolle.

Bringe Abwechslung in die ganze Woche

Das gleiche Käsebrot jeden Tag demotiviert, besonders Kinder. Variiere Brot mit einem Wrap, Reiswaffeln oder Crackern. Wechsel den Belag: Eiersalat am Montag, Avocado am Mittwoch, Thunfisch am Freitag. Kleine Unterschiede, große Wirkung. Planst du alles am Sonntag für die ganze Woche, hast du keinen Stress mehr am Küchentisch.

Die Lunchbox ohne Aufwand reinigen

Spüle die Lunchbox noch am selben Abend aus. Eingetrocknete Reste sind deutlich schwerer zu entfernen als frische. Prüfe Dichtungsringe und Verschlüsse: dort sammeln sich schnell Essensreste. Eine kleine Bürste oder ein Zahnstocher hilft bei schmalen Ritzen. Die meisten Lunchboxen kannst du einfach in die Spülmaschine geben – überprüfe das aber vorher.

Mach es zu einem besonderen Moment

Eine Lunchbox ist mehr als nur Essen für unterwegs. Leg ab und zu einen kleinen Zettel hinein, wähle mal ein Wochenmotto oder lass Kinder selbst ein Fach mit ihrem Lieblingssnack füllen. Genau diese kleinen Dinge machen aus einem gewöhnlichen Dienstag etwas, an das man sich erinnert. Genießen beginnt nicht erst am Tisch, sondern schon beim Packen.

Eine gut gepackte Lunchbox muss nicht kompliziert sein. Mit ein paar cleveren Gewohnheiten und den richtigen Behältern sorgst du dafür, dass das Mittagessen frisch, schmackhaft und ansprechend ankommt. Ob du für dich selbst packst oder für die kleinen hungrigen Mäuler zu Hause, die Vorgehensweise ist dieselbe: denk voraus, pack kompakt und mach es optisch ansprechend.

Eine Lunchbox mit Fächern hilft enorm: so bleiben Brot, Gemüse und Leckereien ordentlich getrennt und beim Öffnen sieht alles noch genauso appetitlich aus wie beim Packen. Kombiniere eine gute Lunchbox mit einer Trinkflasche und einem kleinen Kühlakku, dann hast du die perfekte Lunchroutine.