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Neu in Tajine-Land? Fang mit Huhn und Gemüse an. Das ist verzeihend, schnell aromatisch und immer ein Erfolg am Tisch.

Schritt 1: Bereite deine Tajine für die erste Nutzung vor

Bei einer traditionellen Steingut-Tajine ist die Vorbereitung entscheidend. Überspringe diesen Schritt nicht, denn er sorgt dafür, dass der Topf hitzebeständig wird und nicht zerspringt.

  1. Lasse die Tajine (inklusive Deckel) mindestens 24 Stunden in kaltem Wasser einweichen.
  2. Lass sie danach an der Luft vollständig trocknen.
  3. Reibe die Innenseite des Bodens und des Deckels mit einer dünnen Schicht Pflanzenöl ein.
  4. Stelle die Tajine in einen kalten Ofen, erhitze diesen auf 150 Grad und lasse sie eine Stunde stehen. Schalte danach den Ofen aus und lasse die Tajine im ausgeschalteten Ofen abkühlen.
  5. Deine Tajine ist jetzt einsatzbereit.

Hast du eine gusseiserne oder emaillierte Tajine? Dann musst du dieses Einweichen nicht durchführen. Einfach reinigen und loslegen.

Schritt 1: Bereite deine Tajine für die erste Nutzung vor

Schritt 2: Zutaten schichtweise aufbauen

Die Reihenfolge der Zutaten bestimmt das Endergebnis. In einer Tajine schichtest du immer von unten nach oben, damit alles gleichmäßig gart und die Aromen ineinander übergehen.

  1. Beginne mit einer dünnen Ölschicht auf dem Boden der Tajine.
  2. Gib zuerst Zwiebel und Knoblauch hinein, sie bilden die Geschmacksbasis.
  3. Füge dein Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchte in die Mitte.
  4. Arrangiere das Gemüse rund um das Fleisch. Härtere Gemüse wie Karotte oder Pastinake legst du weiter unten, weichere Gemüse wie Zucchini obenauf.
  5. Füge Kräuter und Gewürze hinzu: denke an Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer, Zimt und Koriander.
  6. Gib einen Schuss Wasser, Brühe oder Orangensaft hinzu. Nicht zu viel: die Tajine hält die Flüssigkeit zurück, daher reicht eine halbe Tasse.
Schritt 2: Zutaten schichtweise aufbauen

Schritt 3: Auf die richtige Hitze einstellen

Eine Tajine arbeitet bei niedriger Hitze. Das ist kein Tipp, das ist die Grundlage. Zu viel Hitze ist der größte Fehler, den du machen kannst, besonders bei Steingut.

  1. Verwende eine Gasflamme auf der niedrigsten Stufe. Verwende nach Möglichkeit einen Flammenverteiler, wenn du eine Steingut-Tajine auf Gas nutzt.
  2. Bei Induktion stellst du sie auf die niedrigste oder zweitniedrigste Stufe.
  3. Erhitze die Tajine immer langsam. Stelle sie niemals kalt auf eine heiße Flamme — das kann das Steingut zum Bersten bringen.
  4. Lass die Tajine in Ruhe auf Temperatur kommen, bevor du den Deckel auflegst.

Du musst die Tajine kaum umrühren. Lass sie einfach ihre Arbeit tun.

Schritt 3: Auf die richtige Hitze einstellen

Schritt 4: Garzeiten und wann es fertig ist

Slow Cooking bedeutet: Zeit geben. Rechne mit folgenden Garzeiten als Richtwert:

  1. Huhn: etwa 1,5 bis 2 Stunden bei niedriger Hitze.
  2. Lamm oder Rind: 2,5 bis 3 Stunden, bis das Fleisch vom Knochen fällt.
  3. Fisch: 30 bis 45 Minuten. Fisch braucht deutlich weniger Zeit und wird schnell zu weich.
  4. Gemüse: 45 Minuten bis 1 Stunde, je nach Gemüsesorte.

Das Gericht ist fertig, wenn dich der Duft schon in die Küche lockt und alles zart ist, aber nicht auseinanderfällt. Hebe den Deckel vorsichtig an, denn es kann heißer Dampf entweichen.

Schritt 4: Garzeiten und wann es fertig ist

Schritt 5: Servieren, wie es sich gehört

Die Tajine servierst du einfach so auf dem Tisch, Spitze inklusive. Das ist genau das Schöne daran. Stelle sie auf einen Untersetzer oder ein Holzbrett, nimm den Deckel am Tisch ab und lass alle an dem Duft teilhaben, der herausströmt. Das ist der Moment.

Serviere dazu frisches Brot, Couscous oder Reis, um die Sauce aufzusaugen. Garniere mit frischem Koriander, glatter Petersilie oder ein paar schwarzen Oliven für Farbe und Geschmack. Teilen und Genießen — dafür ist eine Tajine gemacht.

Schritt 5: Servieren, wie es sich gehört

Schritt 6: Reinigen und Aufbewahren

Eine Tajine gut zu pflegen ist einfach, wenn du ein paar Dinge beachtest.

  1. Lass die Tajine immer vollständig abkühlen, bevor du sie reinigst. Kaltes Wasser auf einen heißen Topf ist eine Einladung zum Bersten.
  2. Was sie mit warmem Wasser und einem weichen Schwamm. Keine aggressiven Scheuermittel und kein Geschirrspüler bei Steingut.
  3. Lass sie gut trocknen, bevor du sie wegräumst, sonst kann sich Schimmel bilden.
  4. Bewahre die Tajine mit dem Deckel neben dem Topf auf, nicht aufgesetzt. So kann Luft zirkulieren und sie bleibt frisch.

Mit ein wenig Pflege hält eine gute Tajine über Jahre. Qualität, die sich Gericht für Gericht auszahlt.

Schritt 6: Reinigen und Aufbewahren

Eine Tajine ist ein tönerner Schmortopf mit einem charakteristischen spitzen Deckel, ursprünglich aus Nordafrika. Die konische Form ist kein Zufall: Dampf steigt auf, kondensiert an der Innenseite der Spitze und tropft auf das Fleisch oder Gemüse zurück. So bleibt alles saftig und voller Geschmack, ohne dass du ständig dabei stehen musst.

Tajines sind in traditionellem Steingut erhältlich und in moderneren Varianten aus Gusseisen oder emailliertem Material. Steingut-Tajines benötigen etwas mehr Vorbereitung, liefern aber ein authentisches Ergebnis. Gusseiserne und emaillierte Ausführungen eignen sich für alle Wärmequellen, einschließlich Induktion, und sind in der Regel pflegeleichter. Wähle, was zu deiner Küche passt.