Eine Mandoline gehört zu den Küchentools, auf die man nach dem ersten Einsatz nicht mehr verzichten möchte. Dünne Zucchinischeiben, hauchdünne Kartoffelscheiben für ein Gratin oder perfekte Gurkenbänder für einen Salat: Mit einer Mandoline gelingt das in kürzester Zeit – und immer gleichmäßig dick. Doch wie benutzt man so ein Gerät eigentlich richtig und sicher? Bei OXO Good Grips dreht sich alles um Grip, Kontrolle und Benutzerfreundlichkeit – das gilt besonders für ihre Mandoline. In dieser Anleitung erfährst du Schritt für Schritt, wie du sie einstellst, sicher verwendest und anschließend reinigst.
Wie funktioniert die Oxo Mandoline 2.0
Eine Mandoline gehört zu den Küchentools, auf die man nach dem ersten Einsatz nicht mehr verzichten möchte. Dünne Zucchinischeiben, hauchdünne Kartoffelscheiben für ein Gratin oder perfekte Gurkenbänder für einen Salat: Mit einer Mandoline gelingt das in kürzester Zeit – und immer gleichmäßig dick. Doch wie benutzt man so ein Gerät eigentlich richtig und sicher? Bei OXO Good Grips dreht sich alles um Grip, Kontrolle und Benutzerfreundlichkeit – das gilt besonders für ihre Mandoline. In dieser Anleitung erfährst du Schritt für Schritt, wie du sie einstellst, sicher verwendest und anschließend reinigst.
Verwende immer den mitgelieferten Handgriff mit Lebensmittelhalter. Niemals ohne.
Was brauchst du?
Bevor du anfängst, legst du alles bereit. Du benötigst: die Mandoline selbst, den mitgelieferten Lebensmittelhalter mit Handgriff, einen schnittfesten Handschuh (sehr empfehlenswert), ein Schneidebrett oder eine Schüssel zum Auffangen der geschnittenen Zutaten. Sorge außerdem dafür, dass deine Arbeitsfläche stabil und trocken ist. Rutschige Unterlagen und scharfe Klingen vertragen sich nicht.
Schritt 1: Richtige Schnittdicke einstellen
Die meisten Mandolinen haben einen Drehknopf oder Schieber, mit dem du die Dicke einstellst. Drehe oder schiebe die Einstellung auf die gewünschten Millimeter. Bist du zum ersten Mal dabei? Wähle eine etwas dickere Einstellung (z. B. 3 mm), damit du die Kontrolle behältst. Hauchdünn (1 bis 1,5 mm) ist großartig für Chips oder Gemüsecarpaccio, erfordert aber etwas mehr Übung.
Schritt 2: Mandoline stabil aufstellen
Stelle die Mandoline schräg auf eine Schüssel oder einen Behälter, oder klappe die Standfüße aus, falls das Modell welche hat. Achte darauf, dass sie nicht wegrutschen kann. Manche Modelle haben einen Antirutschfuß oder eine Gummikante an der Unterseite – ein feuchtes Küchentuch unter dem Gerät funktioniert aber genauso gut als zusätzlicher Halt. Stabilität ist kein Detail, sondern die halbe Miete.
Schritt 3: Immer den Lebensmittelhalter verwenden
Stecke die Zutat in den Lebensmittelhalter. Er hält sie mit kleinen Zacken oder Stiften fest. Drücke den Halter leicht auf die Zutat, damit sie nicht wackelt. Niemals mit der bloßen Hand ohne Halter schneiden. Wirklich nicht. Die Klinge ist so scharf, dass man kaum etwas spürt – bis es zu spät ist. Der Lebensmittelhalter ist nicht zur Dekoration da, er schützt deine Finger.
Schritt 4: Mit einer fließenden Bewegung schneiden
Führe den Lebensmittelhalter mit gleichmäßigem, leichtem Druck von oben nach unten über die Klinge. Kein Kraftaufwand nötig, die Klinge erledigt die Arbeit. Zurück nach oben und wiederholen. Versuche, einen gleichmäßigen Rhythmus beizubehalten, damit alle Scheiben gleich dick werden. Bei hartem Gemüse wie Knollensellerie oder Rote Bete darf etwas mehr Druck angewendet werden. Bei weichem Gemüse wie Tomate oder Zucchini ist weniger Druck für ein sauberes Ergebnis besser.
Schritt 5: Rechtzeitig aufhören
Sobald die Zutat zu klein wird, um sie sicher im Lebensmittelhalter zu halten, hör auf. Schneide den Rest mit einem Messer oder verarbeite ihn anderweitig. Es gibt immer ein Stück, das sich mit der Mandoline nicht mehr sicher schneiden lässt – das ist völlig normal. Der Rest eignet sich perfekt für Suppe, Brühe oder ein schnelles Pfannengericht.
Schritt 6: Nach dem Gebrauch reinigen
Reinige die Mandoline direkt nach dem Gebrauch. Lass sie nicht mit Essensresten auf der Klinge stehen. Spüle sie unter warmem Wasser mit etwas Spülmittel ab und benutze eine weiche Bürste oder einen Schwamm, um die Klinge zu säubern. Niemals mit der Hand über die Klinge wischen – immer eine Bürste verwenden. Viele Modelle sind spülmaschinenfest, aber prüfe das kurz in der Bedienungsanleitung deines Modells. Trockne sie gut ab, bevor du sie verstaust.
Praktische Tipps für das beste Ergebnis
Schneide rundes Gemüse (wie Möhren oder Zucchini) zunächst der Länge nach durch, damit du eine flache Seite hast. Das macht das Schneiden deutlich gleichmäßiger.
Trage einen schnittfesten Handschuh, auch wenn du den Lebensmittelhalter verwendest. Doppelte Sicherheit ist nie übertrieben.
Schneide Zutaten direkt in eine Schüssel mit kaltem Wasser, wenn du sie im Voraus vorbereiten möchtest. So verfärben sie sich weniger schnell.
Experimentiere mit der Dickeinstellung für verschiedene Gerichte. Dünn für Rote-Bete-Carpaccio, etwas dicker für ein Kartoffelgratin.
Eine Mandoline macht präzises und schnelles Schneiden deutlich einfacher. Ob du Gemüse für ein Ofengericht schneidest oder Obst für eine Tarte Tatin vorbereitest – die Mandoline liefert Ergebnisse, die mit einem Messer kaum zu erreichen sind. Das Geheimnis liegt in der einstellbaren Dicke und der scharfen Edelstahlklinge. Wählst du ein Modell mit mehreren Einstellungen, hast du in einem einzigen Gerät die Flexibilität für nahezu jeden Schneidauftrag in der Küche.
Sicherheit hat bei einer Mandoline oberste Priorität. Die Klinge ist extrem scharf und arbeitet blitzschnell. Genau deshalb sind ein guter Lebensmittelhalter und ein schnittfester Handschuh keine unnötige Spielerei. Wer die richtige Technik erlernt, schneidet sicher, zügig und mit einem sauberen Ergebnis. Eine Mandoline, die gut in der Hand liegt und stabil auf der Arbeitsfläche steht, macht für alle, die regelmäßig kochen, den entscheidenden Unterschied.