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Lass deinen Pizzasteen immer vollständig abkühlen, bevor du ihn anfasst oder reinigst. So verhinderst du Risse und Verbrennungen.

Was du brauchst

Für die Pflege eines Pizzasteen brauchst du nicht viel. Eine steife Bürste oder ein trockenes Tuch reicht für die tägliche Reinigung. Hast du hartnäckige Rückstände, verwendest du einen Kunststoff- oder Holzschaber. Metallschaber können den Stein beschädigen, daher bewahrst du sie besser für andere Arbeiten auf. Außerdem brauchst du nur warmes Wasser, keine Reinigungsmittel.

Lass den Stein immer zuerst abkühlen

Das klingt offensichtlich, aber hier passiert oft etwas schief. Einen heißen Stein direkt kaltem Wasser oder einer kalten Unterlage auszusetzen verursacht einen thermischen Schock und kann den Stein zum Reißen bringen. Lass ihn nach dem Backen in Ruhe im Ofen oder auf dem Grill abkühlen, mit der Tür oder dem Deckel einen Spalt offen. Das kann gut eine Stunde dauern. Geduld ist hier dein bestes Küchenwerkzeug.

So reinigst du einen Pizzasteen

  1. Lass den Stein vollständig auf Raumtemperatur abkühlen.
  2. Schabe angeklebte Rückstände mit einem Kunststoff- oder Holzschaber ab.
  3. Bürste den Stein trocken oder mit einem leicht feuchten Tuch ab. Verwende keine Seife oder Spülmittel.
  4. Hast du dennoch Wasser verwendet? Dann lass den Stein mindestens 24 Stunden an einem warmen, trockenen Ort trocknen, bevor du ihn aufbewahrst.

Was tun bei Flecken und Verfärbungen?

Nach ein paar Backvorgängen erscheinen dunkle Flecken auf deinem Stein. Das sind eingebrannte Fette und Speisereste und die gehören einfach dazu. Sie lassen den Stein vielleicht etwas gebraucht aussehen, beeinflussen aber nicht den Geschmack beim Backen. Versuche also nicht, sie mit Seife oder aggressiven Mitteln abzuschrubben, denn damit richtest du mehr Schaden als Nutzen an. Ein Stein mit Gebrauchspatina backt im Gegenteil hervorragend.

Nie einfetten, aber gut vorheizen

Viele Anfänger denken, sie müssten den Stein wie eine Pfanne einfetten. Das ist nicht nötig und außerdem nicht klug. Fett dringt tief in die Poren ein und kann bei hohen Temperaturen riechen oder rauchen. Was du jedoch immer tun solltest, ist den Stein gut vorzuheizen. Lege ihn in einen kalten Ofen, heize gemeinsam auf die höchste Stufe und gib dem Stein mindestens 30 bis 45 Minuten Zeit, um vollständig auf Temperatur zu kommen. Dieser Schritt macht den größten Unterschied für einen knusprigen Boden.

Wie bewahrst du einen Pizzasteen auf?

Die einfachste Lösung ist, den Stein einfach im Ofen liegen zu lassen. Er ist dann immer einsatzbereit und der Ofen dient als trockener, stabiler Aufbewahrungsort. Verwendest du den Stein auch auf dem Grill, sorge dafür, dass er nach dem Gebrauch vollständig trocken ist, bevor du ihn wegstellst. Feuchtigkeit im Stein kann bei hohen Temperaturen zu Rissen führen. Bewahre ihn an einem trockenen Ort auf, niemals in einer feuchten Garage oder einem Keller.

Was, wenn doch ein Riss entsteht?

Ein kleiner Haarriss am Rand ist ärgerlich, bedeutet aber nicht sofort das Ende. Viele Steine backen weiterhin gut, auch mit einem kleinen Riss. Geht der Stein jedoch in zwei Teile oder brechen große Stücke ab, ist es Zeit für einen neuen. Verwende einen gebrochenen Stein nicht mehr im Ofen oder auf dem Grill, denn lose Teile können bei hohen Temperaturen gefährlich sein.

Einen Pizzasteen zu pflegen ist einfacher als du denkst. Das Geheimnis liegt in zwei Dingen: niemals mit Seife reinigen und immer gut trocknen lassen. Poröser Stein absorbiert Feuchtigkeit und Seife, und das schmeckst du bei deiner nächsten Pizza. Halte es einfach, halte es trocken und dein Stein wird jahrelang halten.

Hast du gerade erst angefangen, auf Stein zu backen? Dann merkst du schnell, dass die Ergebnisse viel besser sind als auf einem normalen Backblech. Der Stein entzieht dem Teig Feuchtigkeit und gibt gleichmäßig Wärme ab, genau das, was du für einen knusprigen Boden brauchst. Mit der richtigen Pflege bleibt diese Qualität immer gleich.