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Budgetrezept: Cremige Marry Me Chicken Pasta

Marry Me Chicken ist der Gerichtname, der keiner Erklärung bedarf: so gut, dass er einen Heiratsantrag provoziert. In dieser Version kommt die Sauce direkt zur Pasta, sodass du einen cremigen Teller mit Hähnchen, Sahne, sonnengetrockneten Tomaten und einem ordentlichen Schluck Parmesan bekommst. Budget, ja. Langweilig? Auf keinen Fall. Serviere es in tiefen Pastateller, damit die Sauce nirgendwohin laufen kann und jeder Bissen komplett ist. Dieses Rezept reicht für vier Personen und passt in jedes Wochenbudget.

Rezept

Budgetrezept: Cremige Marry Me Chicken Pasta

Marry Me Chicken in Pastaversion: cremige sonnengetrocknete Tomatensauce mit Hähnchen, fertig in weniger als 35 Minuten und ohne viel Kosten.

Gang Hauptgericht
Küche Italienisch inspiriert
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 10 min
Gesamt 35 min

Benötigte Geräte & Materialien

  • Großer Kochtopf
  • Große Pfanne
  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Reibe
  • Messbecher
  • Spatel oder Holzlöffel
  • Sieb

Zutaten

  • 500 g Penne
  • 500 g Hähnchenfilet
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 100 g sonnengetrocknete Tomaten in Öl, grob gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Sahne
  • 60 g Parmesan, fein gerieben
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Eine Handvoll frische Basilikumblätter

Wie macht man cremige Marry Me Chicken Pasta?

    1. Einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser bei hoher Hitze zum Kochen bringen. Die Penne nach Packungsanweisung al dente kochen, in der Regel 9–11 Minuten. Vor dem Abgießen eine Tasse (ca. 150 ml) Kochwasser auffangen, das du später verwendest, um die Sauce auf die richtige Konsistenz zu bringen.
    2. Das Hähnchenfilet in Stücke von circa 2 cm schneiden. Rundum mit Salz, Pfeffer, getrocknetem Oregano und Paprikapulver bestreuen. Wenn du das Hähnchen jetzt würzt, zieht der Geschmack besser ein, bevor es in die Pfanne kommt.
    3. Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis das Öl leicht schimmert, etwa 30 Sekunden. Die Hähnchenstücke 5–6 Minuten rundum goldbraun anbraten. Die Stücke zur Hälfte wenden, damit alle Seiten Farbe bekommen. Das Hähnchen muss nicht vollständig durchgegart sein, es kommt gleich zurück in die Sauce. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseitestellen.
    4. Die Hitze etwas reduzieren und in derselben Pfanne die Butter hinzufügen. Zwiebel und Knoblauch 2 Minuten sanft anschwitzen, bis sie glasig und duftend sind. Die braunen Bratrückstände vom Hähnchen lösen sich in der Butter und verleihen der Sauce sofort zusätzliche Tiefe, ganz ohne extra Zutaten.
    5. Die sonnengetrockneten Tomaten und das Tomatenmark hinzufügen. Gut umrühren und 1 Minute mitbraten. Diese Minute ist wichtig: rohes Tomatenmark hat einen scharfen, dosenartigen Geschmack, der durch kurzes Anbraten verschwindet und Platz macht für eine milde, konzentrierte Tomatennote.
    6. Die Sahne dazugießen und die Sauce bei mittlerer Hitze leicht zum Köcheln bringen. Sobald sie blubbert, die Hitze reduzieren. Den geriebenen Parmesan einrühren, bis der Käse vollständig geschmolzen und die Sauce homogen ist. Abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce darf jetzt etwas dicker sein, weil die Pasta später noch Flüssigkeit aufnimmt.
    7. Die Hähnchenstücke zurück in die Pfanne legen und bei niedriger Hitze 3 Minuten mitgaren, bis sie vollständig durchgegart sind und die Sauce ins Fleisch eingezogen ist. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren. Prüfe die Garheit, indem du ein größeres Stück aufschneidest: das Fleisch muss weiß sein, ohne rosa Kern.
    8. Die abgegossenen Penne in die Pfanne geben und alles bei niedriger Hitze gut vermischen. Ist die Sauce zu dick, einen Schuss vom aufgehobenen Kochwasser dazugeben und erneut rühren. Die Stärke im Kochwasser bindet die Sauce sanft und sorgt dafür, dass sie an der Pasta haftet, statt auf den Pfannenboden zu sinken.
    9. Die Pasta auf vier tiefe Teller verteilen. Mit den frischen Basilikumblättern und optional etwas extra Parmesan bestreuen. Sofort servieren, denn die Pasta saugt die Sauce schnell auf und schmeckt am besten heiß.

Fange immer eine Tasse Kochwasser auf, bevor du die Pasta abgießt. Das klingt wie eine Kleinigkeit, aber die Stärke darin macht deine Sauce seidig weich und sorgt dafür, dass die Pasta die Sauce aufnimmt, statt daneben zu liegen. Verwendest du Sahne mit geringerem Fettgehalt, lass die Sauce dann etwas länger einkochen, bevor du den Parmesan hinzufügst. Reibe den Käse frisch: fertig geriebener Parmesan enthält ein Antiklumpmittel, sodass er in warmen Saucen weniger gut schmilzt. Das merkt man sofort an der Textur.

Keine Sahne im Haus? Verwende Crème fraîche oder Kochsahne, das ergibt eine etwas säuerlichere, aber ebenso cremige Sauce. Möchtest du es vegetarisch machen, lass das Hähnchen weg und gib eine Dose abgetropfte weiße Bohnen hinzu für Biss und Eiweiß. Reste bewahrst du maximal zwei Tage im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter auf. Beim Aufwärmen bei niedriger Hitze einen Schuss Wasser oder Milch dazugeben, damit die Sauce wieder sämig wird. Durch Einfrieren leidet die Konsistenz wegen der Sahne, frisch ist dieses Gericht sowieso am besten.