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Rindsrouladen stammen aus der deutschen Küche und sind genau die Art Gericht, auf das man die ganze Woche hinfiebert. Dünne Scheiben Rindfleisch, gefüllt mit Senf, geräuchertem Speck, Gewürzgurke und Zwiebel, aufgerollt und sanft geschmort, bis das Fleisch fast auseinanderfällt. Zum Anbraten und Garen verwendest du einen robusten Bräter der die Hitze gleichmäßig verteilt, sodass die Rouladen rundum schön Farbe bekommen und die Sauce tief im Geschmack wird. Serviere dazu Kartoffelpüree oder Spätzle und du hast etwas auf dem Tisch, das die Leute noch lange in Erinnerung behalten.

Rezept

Rindsrouladen mit Rotweinsauce

Rindsrouladen sind dünne Rindfleischscheiben, gefüllt mit Senf, Speck, Gewürzgurke und Zwiebel, fest aufgerollt und langsam in einer kräftigen Rotweinsauce geschmort. Ein Gericht, das die Zeit bekommt, die es verdient.

Gang Hauptgericht
Küche Deutsch
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Ofenzeit 90 Minuten
Mindestens einrichten. 5 Minuten
Gesamt 2 Stunden 20 Minuten

Benötigte Geräte & Materialien

  • Bräter
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Küchengarn oder Holzspieße
  • Küchenpapier
  • Alufolie oder Deckel
  • Sieb

Zutaten

  • 4 dünne Rindfleischscheiben (à ca. 150 g, z. B. Rinderlappen oder Topside)
  • 4 TL scharfer Senf
  • 8 Scheiben geräucherter Frühstücksspeck
  • 4 Gewürzgurken, in lange Streifen geschnitten
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt (1 für die Füllung, 1 für die Sauce)
  • 1 Karotte, gewürfelt
  • 2 Stangen Staudensellerie, gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml trockener Rotwein
  • 400 ml Rinderbrühe
  • Neutrales Öl zum Braten
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Küchengarn oder Holzspieße

Wie bereitet man Rindsrouladen mit Rotweinsauce zu?

    1. Lege die Rindfleischscheiben flach auf ein Schneidebrett und tupfe sie mit Küchenpapier trocken. Würze beide Seiten mit Salz und Pfeffer.
    2. Bestreiche jede Scheibe dünn mit scharfem Senf. Verteile darauf die Speckstreifen, die Gewürzgurke und die fein gehackte Zwiebel.
    3. Rolle jede Scheibe von der kurzen Seite her straff auf. Befestige die Rouladen mit Küchengarn oder Spießen, damit sie beim Braten nicht aufgehen.
    4. Erhitze den Bräter bei mittlerer Hitze mit etwas neutralem Öl. Brate die Rouladen rundherum goldbraun an, etwa 6–8 Minuten. Nimm sie dann vorübergehend aus dem Bräter.
    5. Brate im selben Fett die Karotte, den Sellerie und die restliche Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig, etwa 4 Minuten. Füge das Tomatenmark hinzu und röste es 1 Minute mit.
    6. Lösche mit dem Rotwein ab und löse die Röstaromen vom Boden. Gib die Rinderbrühe dazu und rühre gut um.
    7. Lege die Rouladen zurück in den Bräter. Die Flüssigkeit sollte die Rouladen mindestens zur Hälfte umgeben. Bringe alles zum Kochen, lege einen Deckel oder ein Stück Alufolie auf und stelle den Bräter in den Ofen bei 160 °C.
    8. Lasse die Rouladen 90 Minuten schmoren. Wende sie vorsichtig nach der Hälfte der Zeit, damit sie gleichmäßig garen.
    9. Nimm die Rouladen aus dem Bräter und halte sie unter Folie warm. Siebe die Sauce, schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab und lass sie bei Bedarf auf dem Herd etwas einreduzieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
    10. Entferne das Garn oder die Spieße von den Rouladen. Richte sie auf einer Platte an, gieße die Sauce darüber und serviere sofort mit Kartoffelpüree, Spätzle oder gekochten Kartoffeln und Rotkohl.

Rindsrouladen sind eines dieser Gerichte, bei denen sich Geduld wirklich auszahlt. Nach 90 Minuten im Ofen ist das Fleisch so zart, dass man kaum ein Messer braucht, und die Sauce hat alle Aromen vom Bratensatz, dem Wein und dem Gemüse aufgenommen. Bereite sie am Vortag zu und wärme sie am nächsten Tag auf: Sie werden dadurch nur noch besser.

Ein guter Bräter ist bei diesem Rezept keine Nebensache. Du willst etwas, das die Hitze beim Anbraten gleichmäßig verteilt und anschließend den Übergang in den Ofen nahtlos meistert. Entscheide dich für ein robustes Modell, das dir viele Jahre dient und auch die Spülmaschine nicht scheut. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: den Tisch decken und genießen.