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Berliner sind so ein Gebäck, das einen sofort glücklich macht. Innen zart, außen goldbraun und gefüllt mit frischer Aprikosenmarmelade. Zu Hause backen klingt nach einem Projekt, aber mit diesem Rezept ist es überraschend einfach. Sobald die Bällchen aus dem Fett kommen, legst du sie auf ein Abkühlgitter, damit sie gleichmäßig abkühlen und du sie schön mit Puderzucker bestäuben kannst. Teilen ist erwünscht, das wirst du sicher auch so sehen.

Rezept

Berliner

Echte Berliner macht man mit einem luftigen Hefeteig, gefüllt mit Aprikosenmarmelade und veredelt mit einer schneeweißen Schicht Puderzucker. Perfekt für einen gemütlichen Backmoment.

Gang Gebäck
Küche Niederländisch
Portionen 10 Bällchen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 25 Min.
Mindestens einrichten. 1 Std. 45 Min.
Gesamt 2 Std. 30 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Große Rührschüssel
  • Küchenmaschine mit Knethaken (optional)
  • Backblech
  • Backpapier
  • Tiefer Topf oder Fritteuse
  • Kochthermometer
  • Schaumlöffel
  • Abkühlgitter
  • Spritzbeutel mit langer Tülle
  • Sieb oder Puderzuckerstreuer

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl
  • 7 g Trockenhefe (1 Päckchen)
  • 50 g feiner Kristallzucker
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Vollmilch, lauwarm
  • 1 Ei, Zimmertemperatur
  • 60 g ungesalzene Butter, weich
  • 1,5 l Sonnenblumenöl (zum Frittieren)
  • 200 g Aprikosenmarmelade (glattrührt oder passiert)
  • 50 g Puderzucker (zum Bestäuben)

Wie macht man Berliner selbst?

    1. Vermische Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel. Gib die lauwarme Milch, das Ei und die weiche Butter dazu und knete alles in etwa 10 Minuten zu einem geschmeidigen, elastischen Teig.
    2. Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lass den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
    3. Drücke den Teig kurz durch und teile ihn in 10 gleich große Stücke von etwa 60 g. Forme jedes Stück zu einer glatten Kugel und lege sie mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
    4. Decke die Kugeln erneut ab und lass sie weitere 45 Minuten gehen, bis sie deutlich aufgegangen sind.
    5. Erhitze das Sonnenblumenöl in einem großen, tiefen Topf auf 175 Grad Celsius. Frittier die Bällchen portionsweise zu je 2–3 Stück etwa 2 Minuten pro Seite, bis sie rundherum goldbraun sind.
    6. Heb die Bällchen mit einem Schaumlöffel aus dem Öl und lege sie direkt auf ein Abkühlgitter. Lass sie 10 Minuten abkühlen.
    7. Fülle einen Spritzbeutel mit langer Tülle mit der Aprikosenmarmelade. Steche die Tülle seitlich in jede Kugel und spritze etwa 1 Esslöffel Marmelade hinein.
    8. Bestäube die Bällchen großzügig mit Puderzucker und serviere sie so schnell wie möglich. Frisch gebacken schmecken sie am besten.

Das Geheimnis einer guten Berliner liegt in den zwei Gehzeiten. Gib dem Teig die Zeit, die er braucht, und du wirst mit Bällchen belohnt, die innen herrlich luftig und zart sind. Ein Abkühlgitter ist danach kein Luxus, sondern wirklich nötig: Durch die Luftzirkulation rundherum kühlen die Bällchen gleichmäßig ab und die Außenseite bleibt schön knusprig.

Willst du variieren? Verwende Puddingcreme (Vanillecreme) oder Schlagsahne statt Aprikosenmarmelade für eine festliche Variante. Und serviere sie warm, denn ein Berliner ist am besten direkt aus der Küche, umgeben von wartenden Gästen. Das ist der schönste Moment.