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Echte Pepernoten backen

Wusstest du, dass die knusprigen braunen Kekse, die wir im Laden kaufen, eigentlich kruidnoten sind? Echte Pepernoten sind etwas ganz anderes: unregelmäßige, leicht zähe Kügelchen aus Roggenmehl, Honig und Anis, so wie Sinterklaas sie früher streute. Sie haben einen weichen Biss und einen warmen, würzigen Geschmack nach Anis, Zimt und einer Prise Pfeffer, wovon der Name stammt. Mit diesem Rezept backst du sie selbst – einfach und schön, um es zusammen mit Kindern zu machen.

Rezept

Echte Pepernoten backen

Traditionelle echte Pepernoten: zähe, würzige Kügelchen mit Honig, Roggenmehl und Anis. Niet te verwarren met kruidnoten.

Gang Gebäck
Küche Niederländisch
Portionen ca. 60 Stück

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 1 Std. 20 Min.
Ofenzeit 15 Min.
Gesamt 1 Std. 35 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Stielkasserolle
  • Rührschüssel
  • Backblech
  • Backmatte oder Backpapier

Zutaten

  • 125 g Honig
  • 50 g dunkelbrauner Zucker
  • 50 ml Milch
  • 150 g Roggenmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Anissamen, zerstoßen
  • 1 TL Zimt
  • 0,5 TL Ingwerpulver
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Salz

Vorbereiten

    1. Erhitze Honig, dunkelbraunen Zucker und Milch in einer Stielkasserolle bei schwacher Hitze, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Lass die Mischung lauwarm abkühlen.
    2. Vermische Roggenmehl, Weizenmehl, Backpulver, Anissamen, Zimt, Ingwerpulver, Pfeffer und Salz in einer Schüssel.
    3. Gieße die Honigmischung dazu und knete alles zu einem festen, leicht klebrigen Teig. Wickle ihn in Folie und lasse ihn mindestens 1 Stunde ruhen.
    4. Heize den Ofen auf 170 °C vor und lege ein Backblech mit einer Backmatte oder Backpapier aus.
    5. Rolle mit nassen Händen Kügelchen von etwa 1,5 cm und setze sie mit etwas Abstand auf das Backblech.
    6. Backe die Pepernoten 12–15 Minuten bei 170 °C. Lass sie auf einem Gitter auskühlen; beim Abkühlen werden sie fester.

Pepernoten oder Kruidnoten? Im Laden werden die kleinen, runden, knusprigen Kekse oft Pepernoten genannt, dabei sind das eigentlich Kruidnoten: harte Kekse aus Butter, Zucker und Spekulatiusgewürz. Echte Pepernoten sind dagegen älter. Sie werden aus Roggenmehl und Honig gemacht, haben eine unregelmäßige Form, sind leicht zäh und schmecken nach Anis. Sie ähneln eher taai-taai als einem Keks. Lust auf die knusprige Variante? Dann sieh dir unser Rezept für selbstgemachte Kruidnoten an.

Aufbewahrung und Tipps: Bewahre die Pepernoten in einer gut verschlossenen Dose auf. Nach ein oder zwei Tagen werden sie etwas weicher und zäher, und der Anisgeschmack kommt dann besser zur Geltung. So bleiben sie zwei bis drei Wochen lang lecker. Lässt du den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen, wird der Geschmack intensiver. Arbeite mit nassen Händen, denn der Teig ist klebrig. Magst du keinen Anis, ersetze ihn durch einen zusätzlichen Teelöffel Spekulatiusgewürz.