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Frittierte Apfeltaschen mit Zimt und Puderzucker

Apfeltaschen sind an Silvester genauso unverzichtbar wie die oliebollen selbst. Aber warum sollte man sie nur einmal im Jahr machen? Mit einem soliden Frittiertopf und ein paar Grundzutaten servierst du sie das ganze Jahr über. Der Teig ist simpel, die Füllung ehrlich und das Ergebnis gelingt jedes Mal. Kombiniere dieses Rezept mit einer Frittierpfanne, wenn du an demselben Abend auch klassisches Gebäck frittieren möchtest. Dieses Rezept funktioniert für alle, die eine schmackhafte, unkomplizierte frittierte Leckerei lieben, die sich schnell auf den Tisch zaubern lässt.

Rezept

Frittierte Apfeltaschen mit Zimt und Puderzucker

Selbstgemachte Apfeltaschen aus dem Frittierkorb: ein Klassiker, den du zu Hause viel besser zubereitest, als du denkst. Knuspriger Teig, warme Apfelfüllung und genug für die ganze Gesellschaft.

Gang Snack
Küche Niederländisch
Portionen 4 Personen (ca. 12 Apfeltaschen)

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 Min.
Gesamt 31 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Frittiertopf mit Korb
  • Küchenthermometer
  • Große Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Apfelausstecher oder scharfes Messer
  • Schneidebrett
  • Zange oder Schaumlöffel
  • Küchenpapier

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 175 ml Vollmilch
  • 1 Ei (M)
  • 3 Elstar-Äpfel (je ca. 150 g, geschält und in Scheiben von 1 cm)
  • 2 EL feiner Kristallzucker
  • 1,5 TL gemahlener Zimt
  • 1,5 Liter Sonnenblumenöl
  • 30 g Puderzucker

Wie macht man frittierte Apfeltaschen?

    1. Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Milch und Ei zugeben und alles zu einem glatten, dicken Teig ohne Klumpen verrühren. Der Teig muss fest genug sein, um an den Apfelscheiben haften zu bleiben. Ist er zu dünn, einen zusätzlichen Esslöffel Mehl unterrühren und erneut schlagen.
    2. Die drei Elstar-Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher oder einem scharfen Messer entfernen und in Scheiben von etwa 1 cm Dicke schneiden. Dünnere Scheiben garen schneller, haben aber weniger Biss. Jede Scheibe mit Küchenpapier trocken tupfen, denn Feuchtigkeit, die in das heiße Öl gelangt, spritzt stark.
    3. Zucker und Zimt in einer kleinen Schale mischen. Die Apfelscheiben leicht beidseitig mit dieser Mischung bestreuen. Das gibt der Füllung zusätzlichen Geschmack und sorgt für eine dezente Karamellisierung an den Rändern der Tasche.
    4. Den Frittiertopf mit Sonnenblumenöl bis zur angegebenen Maximalmarke füllen und das Öl auf 175 Grad erhitzen. Verwende ein Küchenthermometer, wenn dein Topf keine eingebaute Temperaturanzeige hat. Zu kaltes Öl saugt den Teig voll Fett. Zu heißes Öl verbrennt die Außenseite, während das Innere roh bleibt.
    5. Eine Apfelscheibe durch den Teig ziehen und den überschüssigen Teig am Rand der Schüssel etwas abtropfen lassen. Die Scheibe vorsichtig in das heiße Öl absenken. Frittiere maximal drei bis vier Taschen gleichzeitig, sonst fällt die Öltemperatur zu stark ab und die Taschen werden fettig und schlaff.
    6. Jede Tasche 3 bis 4 Minuten goldbraun und knusprig backen. Zwischenzeitlich mit einer Zange oder einem Schaumlöffel wenden, damit beide Seiten gleichmäßig Farbe bekommen. Der Teig muss fest sein und tief goldgelb, bevor du sie aus dem Öl nimmst.
    7. Den Frittierkorb anheben und die Taschen kurz über dem Topf abtropfen lassen. Anschließend auf einem Teller mit doppelter Lage Küchenpapier legen. So bleibt der Teig knusprig und saugt sich nicht mit überschüssigem Fett voll.
    8. Die Apfeltaschen direkt nach dem Frittieren großzügig mit Puderzucker bestreuen und sofort servieren. Warm ist der Kontrast zwischen knusprigem Teig und weichem Apfel am größten, also nicht zu lange warten.

Die Wahl der Apfelsorte macht mehr Unterschied, als du denkst. Elstar bringt eine angenehm säuerliche Note, die schön mit dem süßen Teig ausbalanciert. Möchtest du etwas süßere und weichere Stücke, wähle Goudreinette. Vermeide zu reife Äpfel, denn die werden beim Frittieren matschig. Achte außerdem darauf, dass das Öl die richtige Temperatur hat, bevor du beginnst. Ein Tropfen Teig, der sofort hochkommt und goldbraun wird, ist ein verlässlicher Test, wenn du kein Thermometer zur Hand hast. Frittiere immer in kleinen Portionen: Zu viel auf einmal kühlt das Öl zu stark ab und statt knuspriger Taschen bekommst du fettige, schlaffe.

Variiere gerne mit der Füllung. Gib eine kleine Handvoll Rosinen auf die Teigseite der Apfelscheibe für eine klassische niederländische Note. Du kannst den Teig auch mit einer Prise Muskat neben dem Zimt würzen und die Taschen mit einem Löffel Crème fraîche servieren. Apfeltaschen eignen sich nicht zum Aufbewahren: Nach ein paar Stunden wird der Teig weich. Also frisch backen und sofort servieren. Den Teig selbst kannst du ein paar Stunden vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern, so musst du beim Servieren nur noch frittieren.