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Deutschland hat uns viel Gutes gegeben und der Käsekuchen steht weit oben auf dieser Liste. Cremig, leicht und trotzdem fest genug, um ein schönes Stück zu schneiden. Für dieses Rezept verwendest du eine gute Backform mit Antihaftbeschichtung, denn das macht das Lösen des Kuchens deutlich einfacher. Mit Quark als Basis erhältst du eine Füllung, die luftig und frisch schmeckt, aber trotzdem gehaltvoll genug ist, um richtig zu genießen. Mach ihn am Tag vorher und du hast das Wochenende schon halb gewonnen.

Rezept

Klassischer Käsekuchen

Ein echter Käsekuchen: knuspriger Butterboden mit einer luftigen, cremigen Quarkschicht. Das ist die deutsche Antwort auf Cheesecake und er ist genau so gut wie du hoffst.

Gang Dessert
Küche Deutsch
Portionen 10 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 30 Min.
Ofenzeit 75 Min.
Mindestens einrichten. 30 Min.
Abkühlzeit 2 Stunden
Gesamt 3 Std. 15 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Backform (ø 30 cm) mit Antihaftbeschichtung
  • Rührschüssel (groß)
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Spatel
  • Reibe
  • Gabel
  • Backpapier
  • Blindbackfüllung oder getrocknete Bohnen
  • Abkühlgitter

Zutaten

  • Für den Boden:
  • 200 g Mehl
  • 80 g Puderzucker
  • 120 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Für die Füllung:
  • 500 g Magerquark
  • 250 g Sahnequark
  • 150 g feiner Kristallzucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Vanillepuddingpulver
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 4 Eier (getrennt)
  • 1 Prise Salz
  • Zum Fertigstellen:
  • Puderzucker zum Bestäuben

Wie macht man einen klassischen Käsekuchen?

    1. Den Ofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
    2. Mehl, Puderzucker und eine Prise Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Würfel geben und mit den Fingerspitzen zu einem krümeligen Teig verreiben. Das Eigelb hinzufügen und schnell zu einer zusammenhängenden Teigkugel kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
    3. Die Backform einfetten und den Boden sowie die Ränder mit dem gekühlten Teig auslegen. Den Boden mit einer Gabel einstechen und 10 Minuten blindbacken (mit Backpapier und Blindbackfüllung) bei 175 Grad. Die Blindbackfüllung entfernen und weitere 5 Minuten backen, bis der Boden leicht goldfarben ist. Abkühlen lassen.
    4. Für die Füllung Magerquark, Sahnequark, Zucker, Vanillezucker, Vanillepuddingpulver und Zitronenabrieb gut in einer großen Schüssel vermischen.
    5. Eier trennen. Die Eigelbe nacheinander in die Quarkmasse rühren. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig in drei Portionen unter die Quarkbasis heben, damit die Luft erhalten bleibt.
    6. Die Füllung auf den vorgebackenen Boden gießen und die Oberfläche glattstreichen.
    7. Den Käsekuchen 60 bis 70 Minuten bei 160 Grad backen. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand fest ist, das Zentrum aber noch ganz leicht wackelt. Ofen ausschalten, Tür einen Spalt öffnen und den Kuchen weitere 30 Minuten im Ofen abkühlen lassen. So vermeidest du Risse.
    8. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen. Anschließend mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen für das beste Ergebnis. Vor dem Servieren dünn mit Puderzucker bestäuben.

Eine gute Backform mit Antihaftbeschichtung macht hier wirklich den Unterschied. Du möchtest die schöne, cremige Quarkschicht später intakt auf den Tisch stellen, nicht in Stücke reißen. Achte darauf, dass die Form gut eingefettet ist, und lasse den Kuchen vollständig abkühlen, bevor du ihn löst. Geduld ist bei diesem Rezept keine Tugend, sie ist eine Voraussetzung.

Käsekuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser als frisch aus dem Ofen. Bereite ihn also gerne einen Tag vorher zu und bewahre ihn abgedeckt im Kühlschrank auf. Serviere ihn pur mit Puderzucker oder mit einem Klecks leicht geschlagener Sahne und etwas frischem Obst. So wird ein gewöhnlicher Wochentag schnell zu einer Erinnerung, die man behalten möchte.