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Klassischer holländischer Apfelkuchen

Nichts geht über einen selbstgebackenen holländischen Apfelkuchen. Hoch, mit einem knusprigen, buttrigen Teig, einer saftigen Füllung aus säuerlichen Äpfeln mit Zimt und Zucker und dem bekannten Gitter aus Teigstreifen obenauf. Dies ist das altmodische Rezept, wie Oma ihn gebacken hat, in einer Springform, damit er schön hoch wird. Mit Goudreinetten oder Elstar und einer Prise Salz im Teig bekommt man einen Apfelkuchen, zu dem alle gern zurückkommen. Natürlich mit einer großen Portion Schlagsahne.

Rezept

Klassischer holländischer Apfelkuchen

Klassischer holländischer Apfelkuchen mit buttrigem Mürbeteig, einer hohen Füllung aus Zimtäpfeln und einem Gitter aus Teigstreifen.

Gang Gebäck
Küche Niederländisch
Portionen 12 Stück

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 30 Min.
Ofenzeit 1 Std. 10 Min.
Gesamt 1 Std. 40 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Springform 24 cm
  • Rührschüssel
  • Nudelholz
  • Apfelschäler
  • Backpinsel

Zutaten

  • 300 g selbsttreibendes Mehl
  • 200 g kalte Butter, in Würfeln
  • 150 g hellbrauner Zucker
  • 8 g Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei, verquirlt
  • 1,25 kg Goudreinetten oder Elstar
  • 75 g Kristallzucker
  • 2 TL Zimt
  • 50 g Rosinen (optional)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Paniermehl

Vorbereiten

    1. Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Eine Springform (24 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.
    2. Das selbsttreibende Mehl, die kalte Butter, den hellbraunen Zucker, den Vanillezucker, das Salz und drei Viertel des Eis rasch zu einem zusammenhängenden Teig verkneten. Ein Viertel des Teigs für das Gitter beiseitelegen.
    3. Den größten Teil des Teigs gleichmäßig auf dem Boden und am Rand der Springform andrücken, etwa 4 cm hoch. Das Paniermehl auf den Boden streuen.
    4. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden. Mit dem Zucker, Zimt, den Rosinen und dem Zitronensaft vermengen und die Füllung fest in die Form drücken.
    5. Den zurückbehaltenen Teig ausrollen und Streifen schneiden. Diese als Gitter über die Äpfel legen, die Enden am Rand andrücken und mit dem restlichen Ei bestreichen.
    6. Den Apfelkuchen 60–70 Minuten bei 175 °C backen, bis er goldbraun ist. In der Form auskühlen lassen und mit Schlagsahne servieren.

Welche Äpfel verwendet man? Goudreinetten sind die klassische Wahl: sie sind schön säuerlich und zerfallen beim Backen etwas, was eine cremige Füllung ergibt. Elstar und Jonagold sind süßer und behalten eher ihre Form. Den besten Apfelkuchen erhält man mit einer Mischung aus Goudreinetten und Elstar. Das Paniermehl auf dem Boden nimmt die Feuchtigkeit der Äpfel auf, so bleibt der Boden knusprig und wird nicht matschig. Fein gemahlener Zwieback funktioniert ebenfalls.

Tipps und Aufbewahrung: Die Äpfel fest in der Form andrücken, denn sie sinken beim Backen etwas. Wird die Oberfläche zu dunkel, mit Aluminiumfolie abdecken. Den Apfelkuchen mindestens eine Stunde in der Form auskühlen lassen, bevor man ihn herausnimmt, sonst zerfällt er. Abgedeckt bleibt der Apfelkuchen bei Zimmertemperatur 3 Tage lang lecker und schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser. Lieber eine glutenfreie Variante? Dann sehen Sie sich unser Rezept für glutenfreien Apfelkuchen an.