4.8 Trusted Shops 8.173 Bewertungen
Zuverlässige Lieferung aus unserem eigenen Lager
Mehr als 1.000.000 zufriedene Kunden
Seit über 10 Jahren dein Küchenfachgeschäft
Zuverlässige Lieferung aus unserem eigenen Lager
4.8 Trusted Shops 8.173 Bewertungen
Zuverlässige Lieferung aus unserem eigenen Lager

Pizza Bianca mit Ricotta, Prosciutto und Rucola

Keine Tomatensauce, sondern eine Schicht luftige Ricotta als Basis. Pizza Bianca ist die Variante, die man einmal ausprobiert und dann immer öfter macht. Der Teig geht langsam im Kühlschrank auf für maximalen Geschmack und eine offene Krume. Wenn du einen Pizzaofen verwendest, wird der Boden in weniger als zwei Minuten knusprig, während die Ricotta weich und cremig bleibt. Den Prosciutto legt man erst nach dem Backen darauf, so behält er seine Textur. Einfach, lecker und eine echte Empfehlung für alle, die das Genießen am Tisch schätzen.

Rezept

Pizza Bianca mit Ricotta, Prosciutto und Rucola

Pizza Bianca mit einer cremigen Ricottabasis, dünnen Scheiben Prosciutto und frischem Rucola. In wenigen Minuten im Pizzaofen fertig und perfekt für einen Abend mit Freunden.

Gang Hauptgericht
Küche Italienisch
Portionen 2 Personen (2 Pizzen)

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 30 Min.
Ofenzeit 3 Min.
Mindestens einrichten. 19 Stunden (18 Stunden Kühlschrank + 1 Stunde bei Zimmertemperatur)
Gesamt ca. 19,5 Stunden (inkl. Gehzeit)

Benötigte Geräte & Materialien

  • Pizzaofen
  • Pizzaschaufel
  • Große Rührschüssel
  • Frischhaltefolie
  • Reibe

Zutaten

  • 300 g Tipo 00 Mehl, plus extra zum Bestäuben
  • 190 ml lauwarmes Wasser
  • 6 g Trockenhefe
  • 7 g Salz
  • 15 ml Olivenöl, plus extra zum Beträufeln
  • 250 g Ricotta
  • 40 g Parmesan, gerieben, plus extra zum Servieren
  • 0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 0,25 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Kugel Mozzarella (125 g), abgetropft
  • 6 dünne Scheiben prosciutto crudo
  • 40 g Rucola
  • 30 g Grieß (für die Pizzaschaufel)

Wie macht man Pizza Bianca mit Ricotta, Prosciutto und Rucola?

    1. Mache den Teig: löse die Hefe im lauwarmen Wasser auf und lasse sie 5 Minuten stehen, bis sie schäumt. Vermische in einer großen Schüssel das Mehl und das Salz. Gib das Hefewasser und das Olivenöl dazu und knete alles 8–10 Minuten von Hand zu einem geschmeidigen, leicht klebrigen Teig. Eine gute Glutenentwicklung verleiht dem Boden jene gewünschte luftige Struktur.
    2. Teile den Teig in 2 gleich große Kugeln. Lege sie in eine leicht geölte Schüssel, decke mit Frischhaltefolie ab und stelle sie mindestens 12 Stunden, besser 18 Stunden, in den Kühlschrank. Langsames, kaltes Gehen gibt dem Teig mehr Geschmacks Tiefe und macht das Ausziehen leichter.
    3. Hole den Teig 1 Stunde vor der Verwendung aus dem Kühlschrank und lasse ihn Raumtemperatur annehmen. Kalter Teig zieht sich beim Ausziehen zusammen; bei Zimmertemperatur lässt er sich deutlich geschmeidiger bearbeiten.
    4. Heize den Pizzaofen auf mindestens 400 Grad Celsius vor. Lege Holz nach und warte, bis die Flammen etwas abgeflaut sind, bevor du backst. Das ist die Temperatur, bei der der Boden in kurzer Zeit knusprig wird, ohne dass der Belag verbrennt.
    5. Bereite die Ricottabasis zu: rühre die Ricotta mit dem geriebenen Parmesan, einem halben Teelöffel frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, einer Prise Muskatnuss und einem Esslöffel Olivenöl glatt. Der Parmesan gibt zusätzliche salzige Tiefe; Muskat hebt die Cremigkeit.
    6. Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Drücke eine Teigkugel mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen zu einer runden Scheibe von etwa 30 cm Durchmesser. Verwende so wenig Nudelholz wie möglich: Das Ausziehen mit den Händen bewahrt die Luftblasen im Teig.
    7. Bestäube die Pizzaschaufel mit zwei Esslöffeln Grieß, lege den Teigboden darauf und arbeite zügig. Verteile die Hälfte der Ricotta-Mischung auf dem Boden und lasse einen Zentimeter Rand frei. Zupfe die Hälfte der Mozzarella in Stücke und verteile sie darüber. Wiederhole das für die zweite Pizza.
    8. Schiebe die Pizza vorsichtig auf den Stein im Pizzaofen. Drehe den Stein regelmäßig, falls dein Ofen keine automatische Rotation hat, damit der Boden gleichmäßig gart. Backe 60–90 Sekunden, bis der Rand goldbraun und leicht gefleckt ist.
    9. Hole die Pizza mit der Pizzaschaufel aus dem Ofen. Lege sofort die Prosciutto-Scheiben auf die heiße Pizza und lasse sie 20 Sekunden erwärmen. Verteile dann den Rucola darüber, beträufle mit etwas Olivenöl und reibe noch etwas Parmesan darüber. Sofort servieren.

Der Schlüssel zu einem guten Pizzaboden ist Geduld. Je länger der Teig im Kühlschrank geht, desto mehr Geschmack entwickelt sich und desto leichter lässt er sich ausziehen. Tipo 00 Mehl ist feiner gemahlen als normales Mehl und verleiht dem Boden jene charakteristische leichte Textur. Stelle sicher, dass dein Pizzaofen wirklich die Temperatur erreicht hat, bevor du die erste Pizza einschiebst. Eine zu niedrige Temperatur ergibt einen trockenen, blassen Boden. Verwende Grieß auf der Schaufel zusätzlich zu normalem Mehl: Grieß lässt die Pizza leichter abrutschen und verhindert, dass sie an der Schaufel kleben bleibt. Schüttle die Schaufel leicht hin und her, bevor du die Pizza einschiebst, um zu prüfen, ob sie frei liegt.

Möchtest du variieren? Ersetze den Prosciutto durch dünne Scheiben Bresaola für ein erdigeres Profil oder verwende geräucherten Lachs, wenn du etwas weniger traditionell sein willst. Statt Rucola funktioniert auch eine Handvoll junger Spinatblätter gut. Hast du keine Ricotta zu Hause, kannst du Crème fraîche mit etwas Zitronenabrieb als Basis verwenden, auch wenn der Geschmack etwas leichter ist. Ungebackene Teigkugeln kannst du bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder für maximal 2 Monate einfrieren. Gefrorene Kugeln über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und dann eine Stunde bei Raumtemperatur akklimatisieren, bevor du sie ausziehst.