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Selbstgemachte Kruidnoten sind eines dieser Dinge, die man mindestens einmal selbst gemacht haben sollte. Der Duft von Spekulatiusgewürz, der durch die Küche zieht, sagt eigentlich schon alles. Dieses Rezept ist klassisch und unkompliziert: keine komplizierten Techniken, einfach gute Zutaten und eine stabile Rührschüssel, um den Teig zu kneten. Geeignet für jeden, vom erfahrenen Bäcker bis zu denen, die zum ersten Mal etwas für Sinterklaas backen.

Rezept

Selbstgemachte Kruidnoten

Selbstgemachte Kruidnoten sind deutlich leckerer als aus der Tüte. Mit diesem klassischen Rezept backst du auf einmal eine große Portion, perfekt für die Sinterklaas-Zeit.

Gang Snack
Küche Niederländisch
Portionen 60 Kruidnoten

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 20 min
Abkühlzeit 30 min
Gesamt 70 min

Benötigte Geräte & Materialien

  • Rührschüssel
  • Backblech
  • Backpapier
  • Frischhaltefolie
  • Abkühlgitter
  • Ofen

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 100 g dunkelbrauner Muscovadozucker
  • 100 g ungesalzene Butter (Zimmertemperatur)
  • 2 TL Spekulatiusgewürz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2–3 EL Vollmilch

Wie macht man selbstgemachte Kruidnoten?

    1. Heize den Ofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vor. Eine niedrigere Temperatur sorgt dafür, dass die Kruidnoten langsamer garen und richtig knusprig werden, ohne zu schnell zu bräunen.
    2. Gib das Mehl, das Spekulatiusgewürz, das Backpulver und eine Prise Salz in eine große Rührschüssel und rühre kurz um, damit alles gleichmäßig verteilt ist.
    3. Füge die weiche Butter und den dunkelbraunen Zucker zu den trockenen Zutaten. Reibe die Butter mit den Fingern in die Mischung, bis ein krümeliger Teig entsteht. Das gibt den Kruidnoten ihren bröseligen, knusprigen Biss.
    4. Gib die Milch esslöffelweise dazu und knete den Teig zu einer geschmeidigen, nicht klebrigen Kugel. Verwende nicht mehr Milch als nötig: zu feuchter Teig ergibt weiche statt knusprige Kruidnoten.
    5. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das macht den Teig fester und leichter zu formen, und die Aromen verbinden sich besser.
    6. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und rolle kleine Kugeln von etwa 1 cm Durchmesser. Wiege zur Not ein paar Stücke ab (je 3–4 g), damit sie im Ofen gleichmäßig backen.
    7. Setze die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Halte etwa 2 cm Abstand, denn sie laufen beim Backen leicht auseinander.
    8. Backe die Kruidnoten 18 bis 20 Minuten in der Mitte des Ofens. Sie sind fertig, wenn sie hellbraun sind und sich fest anfühlen. Sie werden beim Abkühlen noch weiter aushärten, also nimm sie rechtzeitig heraus.
    9. Lass die Kruidnoten vollständig auf einem Abkühlgitter auskühlen, bevor du sie in eine Dose oder ein Glas füllst. Frisch aus dem Ofen sind sie herrlich weich, nach dem Abkühlen bekommst du den typischen knusprigen Biss.

Die Größe der Kugeln bestimmt, wie knusprig die Kruidnoten werden. Kleine Kugeln von 1 cm garen schneller durch und werden richtig hart und knusprig. Größere Exemplare von 2 cm bleiben innen etwas weicher. Verwendest du Umluft statt Ober-/Unterhitze, reduziere die Temperatur um 10–15 Grad und beobachte die Backzeit genau, denn Umluft trocknet schneller. Lass den Teig wirklich gut im Kühlschrank ruhen, damit die Butter wieder fest wird und die Kugeln beim Backen ihre Form behalten.

Bewahre die abgekühlten Kruidnoten in einer luftdichten Dose oder einem Glas auf. So halten sie mindestens zwei Wochen und werden mit der Zeit sogar noch etwas knuspriger. Möchtest du variieren? Gib einen halben Teelöffel Anissamen oder abgeriebene Orangenschale in den Teig für eine eigene Note. Manche fügen auch einen Esslöffel Sirup hinzu für ein etwas karamelligeres Aroma. Ersetze die normale Milch durch pflanzliche Milch für eine komplett vegane Version, der Teig verhält sich dabei nahezu gleich.

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