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Frischen Pastateig auszurollen muss wirklich keine Kunst sein. Mit einer guten Nudelmaschine rollst du den Teig in ein paar Minuten auf die perfekte Dicke aus, und dann beginnt die eigentliche Arbeit: füllen, falten und kochen.

Die Füllung aus Spinat und Ricotta ist klassisch – und das aus gutem Grund. Cremig, leicht und geschmacksintensiv. Die Zitronenbutter darüber macht das Gericht frisch und klar, ohne es schwer wirken zu lassen. Dieses Rezept ist perfekt für ein entspanntes Wochenende in der Küche oder einfach, wenn du deine Gäste wirklich überraschen willst.

Rezept

Selbstgemachte Ravioli mit Spinat, Ricotta & Zitronenbutter

Selbstgemachte Ravioli gefüllt mit cremiger Ricotta und Spinat, veredelt mit einer frischen Zitronenbutter. Das ist genau das Gericht, auf das du stolz bist, wenn du es servierst.

Gang Hauptgericht
Küche Italienisch
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 45 min
Mindestens einrichten. 30 min
Gesamt 1 Stunde 20 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Nudelmaschine
  • Rührschüssel
  • Pfanne
  • Großer Kochtopf
  • Ravioli-Ausstecher oder Messer
  • Schaumlöffel
  • Reibe
  • Frischhaltefolie
  • Arbeitsfläche

Zutaten

  • 300 g Tipo 00 Mehl
  • 3 Eier (M)
  • Prise Salz
  • 200 g frischer Spinat
  • 250 g Ricotta
  • 40 g Parmesan, fein gerieben (plus extra zum Servieren)
  • Prise Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Bio-Zitrone (Saft und Schale)
  • 80 g ungesalzene Butter
  • Schuss Olivenöl
  • Frisches Basilikum oder Petersilie (optional)

Wie macht man selbstgemachte Ravioli mit Spinat, Ricotta und Zitronenbutter?

    1. Bereite den Pastateig zu: mische 300 g Tipo 00 Mehl mit 3 Eiern und einer Prise Salz auf einer sauberen Arbeitsfläche. Knete den Teig 8 bis 10 Minuten, bis er geschmeidig und elastisch ist. Wickele ihn in Frischhaltefolie und lass ihn 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.
    2. Bereite die Füllung vor: erhitze einen Schuss Olivenöl in einer Pfanne und lasse 200 g frischen Spinat in etwa 2 Minuten zusammenfallen. Abkühlen lassen und so viel Flüssigkeit wie möglich ausdrücken. Den Spinat fein hacken und mit 250 g Ricotta, 40 g fein geriebenem Parmesan, einer Prise Muskatnuss, Salz und Pfeffer vermengen. Beiseite stellen.
    3. Teile den Teig in vier Stücke. Rolle jedes Stück durch die Nudelmaschine, beginne auf der dicksten Stufe und arbeite dich schrittweise bis zu einer Dicke von etwa 1 bis 1,5 mm vor. Lege die Teigbögen auf eine leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche.
    4. Setze kleine Häufchen Füllung (jeweils ca. ein Teelöffel) auf ein Teigblatt, mit etwa 4 cm Abstand. Bestreiche den Teig rund um die Füllung leicht mit etwas Wasser. Lege ein zweites Teigblatt darüber und drücke die Ränder gut an. Schneide die Ravioli mit einer runden oder eckigen Ausstechform oder einem Messer aus. Drücke die Ränder noch einmal fest an, damit sie gut verschlossen sind.
    5. Bringe einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen. Koche die Ravioli 3 bis 4 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen. Hebe sie vorsichtig mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser.
    6. Bereite die Zitronenbutter zu: Schmelze 80 g ungesalzene Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie leicht goldbraun zu werden beginnt. Füge den Saft und die Schale einer Bio-Zitrone hinzu und rühre kurz durch. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    7. Gib die Ravioli in die Pfanne mit der Zitronenbutter und wende sie vorsichtig in der Sauce. Sofort auf vorgewärmten Tellern servieren, mit zusätzlichem Parmesan bestreuen und nach Belieben etwas frisches Basilikum oder Petersilie darübergeben.

Selbst Pasta zu machen ist eine dieser Sachen, die man mindestens einmal ausprobieren sollte. Es erfordert etwas Geduld, aber das Ergebnis macht Lust auf mehr. Buchstäblich. Die Textur von frischem Teig ist einfach nicht mit Pasta aus der Packung zu vergleichen, und wenn du einmal weißt, wie einfach es ist, willst du nichts anderes mehr.

Eine gute Nudelmaschine ist der Schlüssel zu gleichmäßig und dünn ausgerolltem Teig ohne Aufwand. Ob du nun Ravioli, Tagliatelle oder Lasagne machst: mit dem richtigen Werkzeug wird selbstgemachte Pasta ein fester Bestandteil deines Kochrepertoires. Entscheide dich für Qualität, die jahrelang hält und dir jedes Mal ein köstliches Ergebnis liefert.