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Elsässer Pizza

Flammkuchen stammt aus dem Elsass, der Grenzregion zwischen Frankreich und Deutschland, und ist eigentlich so simpel, dass man sich fragt, warum man ihn nicht öfter macht. Der Teig braucht keine Hefe, die Zubereitung ist schnell und das Ergebnis ist ein knuspriger Boden mit einer cremigen Schicht crème fraîche, süßer Zwiebel und geräucherten Speckwürfeln. Verwende ein gutes Schneidebrett, um Zwiebel und Speckwürfel sauber vorzubereiten, damit alles gleichmäßig gart. Dieses Rezept funktioniert perfekt als Partysnack, leichte Mahlzeit oder ein gemütliches Gericht zum Teilen.

Rezept

Elsässer Pizza

Flammkuchen ist die elsässische Variante der Pizza: dünn, knusprig und belegt mit crème fraîche, Zwiebel und Speck. In einer halben Stunde auf dem Tisch und immer ein Treffer.

Gang Hauptgericht
Küche Französisch-deutsch (Elsass)
Portionen 2 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 20 Min.
Ofenzeit 12 Min.
Gesamt 32 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Ofen
  • Backblech oder Pizzastein
  • Nudelholz
  • Rührschüssel
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Backpapier

Zutaten

  • 250 g Mehl (plus etwas zum Bestäuben)
  • 100 ml handwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 150 g crème fraîche
  • 75 g saure Sahne
  • 2 Zwiebeln
  • 150 g geräucherte Speckwürfel (Lardons)
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Schnittlauch (fein gehackt)

Wie macht man einen klassischen Flammkuchen?

    1. Heize den Ofen auf 250 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Lege ein Backblech oder einen Pizzastein in den Ofen, damit es richtig heiß wird. Eine heiße Unterlage sorgt für einen knusprigen Boden von unten.
    2. Bereite den Teig zu: Vermische 250 g Mehl, 1 TL Salz, 2 EL Olivenöl und 100 ml handwarmes Wasser in einer Schüssel. Knete das Ganze 3–4 Minuten zu einem geschmeidigen, nicht klebrigen Teig. Der Teig braucht keine Hefe und muss nicht ruhen, denn die Stärke liegt im dünnen Ausrollen.
    3. Teile den Teig in zwei gleich große Kugeln. Rolle jede Kugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich aus, etwa 2 mm dick, in ovaler oder rechteckiger Form. Je dünner der Teig, desto knuspriger das Ergebnis.
    4. Schneide die Zwiebel in dünne Halbringe und die geräucherten Speckwürfel in schmale Streifen. Verwende dafür ein sauberes Schneidebrett. Dünn geschnittene Zwiebel gart schnell im heißen Ofen und karamellisiert leicht, ohne zu verbrennen.
    5. Vermische die crème fraîche mit der sauren Sahne, einer Prise Muskat, Pfeffer und ganz wenig Salz. Speck ist bereits salzig, also nicht übertreiben. Verteile diese Mischung dünn und gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig und lasse einen kleinen Rand frei.
    6. Verteile die Zwiebelringe und Speckwürfel gleichmäßig auf der crème fraîche. Beträufle das Topping noch mit einem kleinen Schuss Olivenöl, damit die Zwiebel beim Backen nicht austrocknet.
    7. Schiebe den Flammkuchen vorsichtig auf das heiße Backblech oder den Stein in den Ofen. Backe ihn 10–12 Minuten, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Speck anfängt Farbe zu bekommen. Behalte den Ofen im Auge, denn bei 250 °C geht es schnell.
    8. Nimm den Flammkuchen aus dem Ofen, bestreue ihn sofort mit frisch gehacktem Schnittlauch und schneide ihn in Stücke oder rechteckige Portionen. Serviere sofort, denn die Knusprigkeit ist am besten, wenn er frisch aus dem Ofen kommt.

Das Geheimnis eines guten Flammkuchens liegt in zwei Dingen: den Teig so dünn wie möglich ausrollen und den Ofen wirklich gut vorheizen. Ein kaltes Backblech ergibt einen weichen Boden, eine glühend heiße Platte sorgt für die typische Knusprigkeit. Rolle den Teig ruhig aus und drehe ihn zwischendurch um ein Viertel, damit die Dicke gleichmäßig wird. Wenn du einen Pizzastein benutzt, lass ihn mindestens 30 Minuten aufheizen. Schneide die Zwiebel so fein wie möglich für gleichmäßiges Garen und mische die crème fraîche nicht zu dick, sonst wird der Boden weich. Weniger Belag ist hier wirklich mehr.

Die klassische Variante ist mit Speck und Zwiebel, aber Flammkuchen eignet sich gut für Variationen. Probiere eine vegetarische Version mit gegrillter Zucchini, Feta und frischem Thymian. Oder wähle eine süße Variante als Dessert mit Apfel, Zimt und einem Löffel Honig über der crème fraîche. Teigreste kannst du einen Tag im Kühlschrank aufbewahren, gut verpackt in Frischhaltefolie. Gebackener Flammkuchen sollte man am besten sofort essen, denn durch die Feuchtigkeit des Belags wird der Boden schnell weich. Für mehr Gäste verdoppele einfach die Zutaten und backe die Flammkuchen nacheinander.