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Eine Pizza ohne Weizen – die findet man wirklich so gut wie nirgendwo. Im vergangenen Monat habe ich mich krumm und quer auf die Suche nach Produkten gemacht, die ich essen darf, und das war an sich sehr erfolgreich. Bestimmte Dinge wird man aber einfach nicht finden. Zum Beispiel eine Pizza. Vor einiger Zeit habe ich Falafel aus Kichererbsenmehl selbst gemacht, die ziemlich lecker waren. Da kam mir die Idee: warum nicht einen Pizzaboden aus Kichererbsenmehl? Gesagt, getan. Ein bisschen Ausprobieren und Anpassen, aber am Ende ein leckeres Ergebnis: eine Paleo-Pizza.

Rezept

Paleo-Pizza

Vegan und weizenfrei

Gang Hauptgericht
Küche Italienisch
Portionen 1 Pizza für 2 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 30 Min.
Ofenzeit 25–32 Min.
Gesamt 42 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Stieltopf
  • Backblech
  • Backpapier
  • Küchenmaschine
  • Messer
  • Schneidebrett
  • Mandoline

Zutaten

  • 125 g Kichererbsenmehl
  • 350 ml Wasser
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Esslöffel Olivenöl[/ingredients]
  • Für die Pizzasauce:
  • 1 Dose geschälte Tomaten (400 g – ohne zugesetzten Zucker)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Handvoll frisches Basilikum
  • Für den Pizzabelag:
  • eine halbe Zucchini
  • eine halbe Aubergine
  • Champignons
  • Rucola
  • getrockneter Oregano
  • Oliven
  • Pinienkerne

Paleo-Pizza

    1. Heize den Ofen auf 225 Grad vor.
    2. Gib Mehl, Wasser, Salz und Pfeffer in eine Schüssel und schlage alles mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse. Rühre dann 2 Esslöffel Olivenöl ein. Erwärme die Mischung unter Rühren, bis eine dicke Paste entsteht, und bringe sie zum Kochen. Ständig rühren, sonst entstehen Klumpen.
    3. Wenn eine dicke Masse entstanden ist, gießt du den Brei in ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder eine Backform.
    4. Backe den Teig 15–20 Minuten im Ofen, bis er leicht gebräunt ist.
    5. Schneide Zwiebel und Knoblauch grob und gib sie zusammen mit den geschälten Tomaten und dem Basilikum in die Küchenmaschine. Lass die Küchenmaschine 1–2 Minuten laufen, bis eine gleichmäßige Sauce entsteht.
    6. Dein Pizzaboden ist inzwischen (hoffentlich) fertig. Nimm ihn aus dem Ofen und verteile die Pizzasauce darauf. Glätte sie. Belege dann die Pizza mit allerlei frischem Gemüse. Ich habe mich für in Scheiben geschnittene Aubergine, Zucchini und Champignons entschieden und ein paar frische Oliven dazugelegt.
    7. Stelle die Pizza dann noch 10–12 Minuten in den Ofen (225 Grad). Nimm die Pizza heraus und garniere sie mit etwas frischem Rucola und Oregano. Bereit zum Anstürzen?

Stell deine Erwartungen vorher etwas zurück: einen knusprigen Pizzarand bekommst du nicht. Es ist eher eine herzhafte Pizzatorte, denn der Boden bleibt weich. Aber ich bin mehr als glücklich damit, so zwischendurch so zu tun, als würde ich richtig Pizza essen. Ach ja, und experimentiere ruhig mit dem Belag. Ich verzichte übrigens auch auf Milchprodukte, aber Parmesan würde meiner Meinung nach auch wunderbar dazu passen!

Diese Paleo-Pizza ist eine köstliche, glutenfreie Alternative zur klassischen Pizza. Der Boden aus Kichererbsenmehl ist nahrhaft und geschmackvoll, und der frische Gemüsebelag macht das Gericht komplett. Perfekt für eine gesunde Mahlzeit, ohne Kompromisse beim Geschmack!