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Reibekuchen sind der ultimative Straßenimbiss am Rhein: schlicht, ehrlich und unwiderstehlich knusprig. Du reibst Kartoffeln fein, mischst sie mit Ei und Zwiebel und brätst sie zu goldbraunen Plätzchen mit knusprigem Rand und weichem Kern. Für das beste Ergebnis verwendest du eine gusseiserne Pfanne, denn diese verteilt die Hitze gleichmäßig und sorgt für die typische knusprige Kruste, die du sonst nirgendwo so gut bekommst. Serviere sie mit Apfelmus oder saurer Sahne, und du hast ein Gericht, das alle am Tisch verstummen lässt.

Rezept

Reibekuchen

Reibekuchen sind dünne, knusprige Kartoffelpuffer aus der deutschen Küche. In einer heißen gusseisernen Pfanne werden sie perfekt goldbraun und kross.

Gang Beilage
Küche Deutsch
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 20 Min.
Gesamt 45 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Gusseiserne Pfanne
  • Reibe oder Küchenmaschine
  • Sauberes Küchentuch
  • Große Rührschüssel
  • Breiter Pfannenwender
  • Schöpfkelle oder Esslöffel
  • Küchenpapier

Zutaten

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Eier
  • 3 EL Mehl
  • 1 TL Salz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Sonnenblumenöl zum Braten
  • Apfelmus oder saure Sahne zum Servieren

Wie macht man Reibekuchen?

    1. Die Kartoffeln schälen und grob mit einer Reibe oder Küchenmaschine raspeln. Die geraspelten Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch geben und so viel Flüssigkeit wie möglich ausdrücken. Je trockener, desto knuspriger das Ergebnis.
    2. Die Zwiebel fein reiben oder hacken und unter die ausgepressten Kartoffeln in einer großen Schüssel mischen.
    3. Eier, Mehl, Salz und Pfeffer zur Mischung geben. Alles gut verrühren, bis ein zusammenhängender Teig entsteht.
    4. Einen großzügigen Schuss Sonnenblumenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Pfanne ist heiß genug, wenn ein Tropfen Teig sofort zu zischen beginnt.
    5. Mit einem Esslöffel oder einer kleinen Kelle Portionen Teig in die Pfanne geben und mit einem Spatel leicht flachdrücken. Brate pro Runde 3 bis 4 Puffer, damit die Pfanne nicht zu voll ist.
    6. Die Reibekuchen 3 bis 4 Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze braten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender wenden.
    7. Die gebratenen Plätzchen kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und warmhalten, während du den Rest brätst. Bei Bedarf zwischendurch zusätzliches Öl zugeben.
    8. Die Reibekuchen sofort mit Apfelmus, saurer Sahne oder einer Prise Puderzucker servieren. Am besten schmecken sie frisch und heiß aus der Pfanne.

Eine gusseiserne Pfanne ist wirklich der Schlüssel zu perfekten Reibekuchen. Das Material hält die Hitze konstant, auch wenn du kalten Teig hinzufügst, sodass die Plätzchen sofort zu braten beginnen statt zu dämpfen. So bekommst du jedes Mal diese knusprige Außenfläche, die dieses Gericht so lecker macht. Mit einer guten Pfanne hast du außerdem jahrelang Freude, denn Gusseisen hält ein Leben lang.

Reibekuchen sind auch herrlich als schnelles Mittagessen oder als zwangloser Party-Snack. Bereite den Teig vorher zu und backe die Plätzchen im letzten Moment, damit alle sofort genießen können. Variiere mit einem Schuss Muskatnuss im Teig oder serviere sie herzhaft mit geräuchertem Lachs und Crème fraîche für eine festliche Note.