4.8 Trusted Shops 8.173 Bewertungen
20% RABATT AN GESCHIRR & GLÄSERN: CODE 20OFF | ...
Zuverlässige Lieferung aus unserem eigenen Lager
Mehr als 1.000.000 zufriedene Kunden sind Ihnen vorausgegangen
Seit über 10 Jahren Ihr Kochgeschäft
Zuverlässige Lieferung aus unserem eigenen Lager
4.8 Trusted Shops 8.173 Bewertungen
Zuverlässige Lieferung aus unserem eigenen Lager

Stampfkartoffeln haben einen schlechten Ruf, den sie nicht verdienen. Mit Pastinake bekommt das Ganze eine leicht süßliche, vollere Note, die Kartoffeln allein nie erreichen. Verwende dafür einen guten Kartoffelstampfer, um die Masse gleichmäßig und luftig zu stampfen, ohne dass sie pampig wird. Die geräucherte Makrele gibt herzhafte Tiefe, die Meerrettichsahne schneidet dagegen. Dieses Rezept eignet sich für einen Alltagabend, macht aber auch auf dem Tisch Eindruck, wenn Gäste kommen.

Rezept

Stampfkartoffel aus Pastinake und Kartoffel mit geräucherter Makrele

Ein cremiger Stampfkartoffel aus Pastinake und Kartoffel, veredelt mit geräucherter Makrele und einem Klecks Meerrettichsahne. Herzhaft, schnell und überraschend raffiniert.

Gang Hauptgericht
Küche Niederländisch
Portionen 3 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 Min.
Gesamt 35 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Großer Kochtopf
  • Kleiner Kochtopf
  • Sieb
  • Kartoffelstampfer
  • Kleine Rührschüssel
  • Schneidebrett
  • Kochmesser

Zutaten

  • 700 g mehligkochende Kartoffeln
  • 400 g Pastinake
  • 40 g Butter
  • 100 ml Vollmilch
  • 1,5 TL feines Meersalz
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 250 g geräucherte Makrelenfilets
  • 150 g saure Sahne
  • 2 TL geriebener Meerrettich aus dem Glas
  • 1 EL frischer Zitronensaft
  • 3 EL frischer Schnittlauch, fein gehackt

Wie macht man Stampfkartoffel aus Pastinake und Kartoffel mit geräucherter Makrele?

    1. Schäle die Kartoffeln und die Pastinake und schneide sie in gleich große Stücke von circa 3 cm. Gleichmäßige Größe sorgt dafür, dass alles gleichzeitig gar ist und du keine rohen Stücke im Püree hast.
    2. Gib die Kartoffeln und Pastinake in einen großen Topf, bedecke sie gerade mit Wasser und füge eine ordentliche Prise Salz hinzu. Zum Kochen bringen und 18 bis 20 Minuten garen. Mit einem Messer prüfen: es sollte kein Widerstand mehr spürbar sein.
    3. Gieße das Gemüse gut ab und lasse es eine Minute im Topf ohne Deckel stehen. Diese zusätzliche Minute verdampft überschüssige Feuchtigkeit, sodass dein Stampf nicht wässrig wird.
    4. Erwärme Milch und Butter separat in einem kleinen Topf, bis die Butter geschmolzen ist und die Flüssigkeit warm ist. Warme Flüssigkeit verhindert, dass das Püree beim Stampfen abkühlt.
    5. Stampfe die Kartoffeln und Pastinake mit dem Kartoffelstampfer zu einem groben Püree. Gib dann die warme Milch und Butter portionsweise dazu und stampfe weiter, bis du eine cremige, aber noch leicht strukturierte Masse hast. Verwende keinen Stabmixer: der macht das Püree klebrig, weil die Stärke überarbeitet wird.
    6. Vermische die saure Sahne mit dem Meerrettich, Zitronensaft und einer Prise Salz in einer kleinen Schale. Probieren und bei Bedarf mehr Meerrettich zugeben für mehr Schärfe.
    7. Entferne Haut und Gräten der geräucherten Makrele und zupfe das Fischfleisch in grobe Stücke. Rühre die Hälfte locker unter den Stampf, so dass du bei jedem Bissen Makrele schmeckst, der Stampf aber seine Struktur behält.
    8. Probiere den Stampf und würze mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und gegebenenfalls einem zusätzlichen Spritzer Zitronensaft.
    9. Verteile den Stampf auf tiefen Tellern. Lege den Rest der Makrele obenauf, setze einen großen Löffel Meerrettichsahne daneben und bestreue mit fein geschnittenem Schnittlauch. Sofort servieren.

Das Verhältnis Kartoffel zu Pastinake ist bewusst 70-30. Mehr Pastinake macht den Stampf zu süß und zu lose in der Struktur. Weniger und der Geschmack geht unter. Wähle mehligkochende Sorten wie Bildtstar oder Doré: die nehmen Feuchtigkeit besser auf und ergeben ein luftigeres Püree als festkochende Sorten. Stampfe mit kurzen, kraftvollen Bewegungen und drehe den Topf jeweils um ein Viertel, damit die Masse gleichmäßig wird. Meerrettich aus dem Glas funktioniert prima, aber frisch geriebener Meerrettich liefert eine schärfere, weniger essigartige Note. Fang mit einer kleinen Menge an und probiere, denn die Schärfe variiert je nach Marke und Saison.

Keine Makrele zur Hand? Geräucherte Forelle oder geräucherter Aal passen ebenfalls gut zur süßen Pastinake. Für eine vegetarische Variante lässt du den Fisch weg und rührst am Ende gebratene Walnüsse und eine Handvoll Rucola unter. Reste des Stampfs bewahrst du maximal zwei Tage im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter auf. Erwärme ihn mit einem Schuss zusätzlicher Milch in einem Topf bei schwacher Hitze und rühre regelmäßig um, damit nichts anbrennt. Einfrieren ist technisch möglich, aber die Textur wird nach dem Auftauen wässriger, daher ist es für dieses Rezept nicht ideal.

Verwandte Rezepte