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Burnt ends sind der Beweis, dass Geduld belohnt wird. Kleine Würfel vom Bauchspeck, stundenlang bei niedriger Temperatur geräuchert, dann geschmort in Butter, braunem Zucker und Honig und zum Schluss mit einer dicken Schicht Grillsoße glasiert. Das Ergebnis: klebriges, karamelliges Fleisch mit einer rauchigen Bark, die man nicht so schnell vergisst. Für dieses Rezept verwendest du eine keij kamado, denn das Keramik hält die Temperatur stabil und verleiht dem Rauch genau die Tiefe, die das Gericht braucht. Plane einen ruhigen Tag ein, stell ein kaltes Bier bereit und genieße den Prozess.

Rezept

Klebrige Bauchspeck Burnt Ends

Saftige Würfel vom Bauchspeck mit einer dicken Bark, geschmort in Butter und Honig und glaciert mit süßer Grillsoße. Das sind die Burnt Ends, nach denen alle fragen.

Gang Hauptgericht
Küche Amerikanisch
Portionen 4 bis 6 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 25 min
Gesamt Ungefähr 5 Stunden

Benötigte Geräte & Materialien

  • Kamado Grill
  • Deflektorplatten
  • Grillrost
  • Scharfes Messer
  • Schneidebrett
  • Aluminium-Auflaufform
  • Alufolie
  • Grillzange
  • Hitzebeständige Handschuhe

Zutaten

  • 1,5 tot 2 kg Bauchspeck, ohne Schwarte
  • Dein bevorzugtes süßes und scharfes Grill-Dry-Rub (mit Paprika, braunem Zucker, Knoblauch und schwarzem Pfeffer als Basis)
  • 100 g ungesalzene Butter, in Würfel
  • 4 bis 5 EL brauner Zucker
  • 3 bis 4 EL flüssiger Honig
  • Deine bevorzugte süße Grillsoße, nach Geschmack
  • 2 bis 3 Stücke Kirsch- oder Apfelholz

Wie machst du klebrige Bauchspeck Burnt Ends im Kamado?

    1. Kamado vorbereiten (15 min): Bereite den Kamado für indirektes Garen bei 110–120 Grad Celsius vor. Leg 2 bis 3 Stücke Kirsch- oder Apfelholz zwischen die heißen Kohlen. Platziere die Deflektorplatten und das Rost, sodass das Fleisch nicht über direkter Hitze liegt.
    2. Bauchspeck schneiden und würzen (10 min): Schneide den Bauchspeck in gleichmäßige Würfel von etwa 3 x 3 cm. Bestreue alle Seiten großzügig mit dem Dry Rub, sodass jedes Würfelchen vollständig bedeckt ist. Drücke die Mischung leicht an, damit sie gut haftet.
    3. Räuchern im Kamado (2 bis 2,5 Stunden): Lege die Würfel mit etwas Abstand zueinander auf das Rost. Schließe den Deckel und lass sie räuchern, bis sich eine schöne dunkelrote Bark gebildet hat und das Rub fest sitzt. Widerstehe der Versuchung, zu oft nachzusehen, denn jedes Öffnen des Deckels kostet Wärme und Rauch.
    4. Einpacken und schmoren (1,5 bis 2 Stunden): Nimm die Würfel vom Rost und gib sie in eine Alu-Auflaufform. Verteile die Butterwürfel, den braunen Zucker und den Honig gleichmäßig über dem Fleisch. Decke die Form fest mit Alufolie ab und stelle sie zurück in den Kamado bei derselben Temperatur von etwa 120 Grad. Das Fleisch schmort nun weiter und nimmt all die Butter und den Zucker auf.
    5. Karamellisierter Abschluss (20 bis 30 min): Entferne die Alufolie vorsichtig, denn darunter befindet sich heiße Dampfluft. Gieße überschüssige Flüssigkeit ggf. ab, füge einen großzügigen Schuss süßer Grillsoße hinzu und vermenge die Würfel vorsichtig, sodass jedes Stück gut bedeckt ist. Stelle die Form offen zurück in den Kamado, bis die Soße eingedickt ist, glänzt und leicht karamellisiert. Sofort servieren.

Der Schlüssel zu guten Burnt Ends liegt in Geduld und einer stabilen Temperatur. Keramische Kamados sind dafür perfekt: Sie halten die Wärme und schwanken nicht bei jeder Windböe. Wähle dein Rauchholz mit Bedacht. Kirschholz gibt eine etwas süßere, fruchtige Rauchnote, die wunderbar zu Zucker und Honig in diesem Rezept passt. Apfelholz funktioniert genauso gut, wenn du eine etwas mildere Rauchnote bevorzugst.

Serviere diese Burnt Ends als Hauptgericht mit Coleslaw und Maisbrot, oder stell sie einfach als Fingerfood in die Mitte des Tisches für die ganze Gruppe. Sie sind so gut, dass eine Beilage fast überflüssig erscheint. Rechne mit begeisterten Reaktionen und leeren Tellern – von diesen klebrigen Würfeln bleibt selten etwas übrig.

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