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Klassische spanische Paella mit Hähnchen und Garnelen

Paella ist das Gericht, bei dem alle am Tisch hängenbleiben, die Gabel in Bereitschaft. Safran, Paprika, Knoblauch und der Duft von Brühe, der aus dem Reis aufsteigt: das ist Genuss auf Spanisch. Am einfachsten gelingt dieses Gericht in einer guten Pfanne, denn sie verteilt die Hitze gleichmäßig und sorgt dafür, dass der Reis diese charakteristische Kruste am Boden bekommt. Stell sie in die Mitte des Tisches und lass alle selbst schöpfen.

Rezept

Klassische spanische Paella mit Hähnchen und Garnelen

Eine authentische spanische Paella mit saftigem Hähnchen, frischen Garnelen und Safranreis. In einer Pfanne zubereitet, perfekt zum Teilen.

Gang Hauptgericht
Küche Spanisch
Portionen 4 personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 min
Mindestens einrichten. 2 min
Gesamt 55 min

Benötigte Geräte & Materialien

  • Pfanne (Ø 28 cm)
  • Holzlöffel
  • Glasdeckel oder Deckel
  • Messbecher
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Kleine Schale (für Safran)

Zutaten

  • 4 Hähnchenschenkel oder Hähnchenkeulen (mit Knochen)
  • 300 g Paella-Reis (oder Risottoreis)
  • 250 g rohe, geschälte Garnelen
  • 1 rote Paprika, in Streifen
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 200 g geschälte Tomaten aus der Dose
  • 150 g tiefgefrorene Erbsen
  • 900 ml Hühnerbrühe (warm)
  • 1 Teelöffel Safranfäden
  • 2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Zitrone, in Scheiben
  • Eine Handvoll frische glatte Petersilie, grob gehackt

Wie macht man eine klassische spanische Paella mit Hähnchen und Garnelen?

    1. Weiche die Safranfäden 10 Minuten in 3 Esslöffeln warmem Wasser ein. So geben sie Farbe und Geschmack ab.
    2. Würze die Hähnchenteile großzügig mit Salz, Pfeffer und einem Teelöffel geräuchertem Paprikapulver. Erhitze Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze und brate das Hähnchen 6–8 Minuten rundum goldbraun. Nimm das Hähnchen aus der Pfanne und leg es beiseite.
    3. Brate im gleichen Bratfett die fein gewürfelte Zwiebel und die Streifen der roten Paprika 4 Minuten lang weich. Gib dann den fein gehackten Knoblauch dazu und brate alles noch 1 Minute mit.
    4. Gib die geschälten Tomaten dazu und zerdrücke sie grob mit einem Löffel. Rühre alles gut um und lasse 3 Minuten einkochen, damit die Mischung etwas trockener wird.
    5. Streue den Paella- oder Risottoreis über das Gemüse und rühre 1 Minute mit, damit der Reis das Bratfett aufnimmt. Gieße dann die Hühnerbrühe, das Safranwasser und eine Prise Salz dazu. Rühre einmal gut um.
    6. Lege die Hähnchenteile zurück in die Pfanne. Bringe alles zum Kochen, dreh dann die Hitze runter und lasse 15 Minuten lang sanft köcheln, ohne umzurühren. Das ist das Geheimnis einer guten Paella: den Reis ruhig garen lassen.
    7. Lege nach 15 Minuten die rohen Garnelen und die tiefgefrorenen Erbsen auf den Reis. Decke die Pfanne mit einem Deckel ab und lasse weitere 5–7 Minuten garen, bis die Garnelen rosa und durchgegart sind.
    8. Dreh die Hitze in der letzten Minute etwas höher, damit sich am Boden eine leichte Kruste bildet, das sogenannte socarrat. Achte darauf, dass nichts anbrennt. Nimm die Pfanne vom Herd und lass sie 2 Minuten ruhen.
    9. Garniere mit Zitronenscheiben und frischer Petersilie. Stell die Pfanne direkt auf den Tisch und serviere zusätzlich Zitronenstücke dazu.

Die Pfanne ist das ideale Werkzeug für dieses Gericht. Der breite Boden sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung, sodass der Reis überall gleichmäßig gart und du diese knusprige Kruste am Boden bekommst, von der echte Paella-Liebhaber träumen. Eine Pfanne, die du öfter in die Hand nimmst, als du denkst, denn sie eignet sich genauso gut für Risotto, Soßen und Schmorgerichte.

Tipp: Rühre die Paella nach Schritt 5 nicht mehr um. Das klingt kontraintuitiv, aber genau so bekommt der Reis seine Struktur und diese begehrte Bodenkruste. Vertraue dem Prozess, stell ein Glas Wein bereit und genieße die Düfte, die deine Küche füllen. So schmeckt der Sommer.