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Indonesisches Curry mit Ei und frittierten Zwiebelringen

Dieses indonesische Curry ist ein Gericht, das dich sofort an einen anderen Ort versetzt. Die Basis ist eine aromatische Sauce aus Kokosmilch, Kurkuma, Laos und Sereh, in der weichgekochte Eier erwärmt werden, die so alle Aromen aufnehmen. Frittierte Zwiebelringe geben die Veredelung, die du in jeder indonesischen Küche findest: knusprig, leicht süß und unverzichtbar. Serviere das Gericht in einem tiefen Teller, oder wähle ovale Teller, wenn du das Curry am Tisch anrichten möchtest. Geeignet für Alltag und entspannte Wochenenden.

Rezept

Indonesisches Curry mit Ei und frittierten Zwiebelringen

Ein indonesisch inspiriertes Curry voller warmer Gewürze, sahniger Kokossauce und weichgekochter Eier. Vollendet mit knusprig frittierten Zwiebeln für den perfekten Biss.

Gang Hauptgericht
Küche Indonesisch
Portionen 2 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 20 Min.
Gesamt 45 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Tiefe Pfanne
  • Kleiner Kochtopf
  • Mörser oder Stabmixer
  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Schaumlöffel
  • Küchenpapier
  • Tiefe Teller

Zutaten

  • 4 Eier
  • 400 ml Kokosmilch
  • 150 ml Hühnerbrühe
  • 3 Schalotten, grob geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 cm frischer Ingwer, gerieben
  • 1 TL Laospulver
  • 1,5 TL Kurkuma-Pulver
  • 1 TL Ketumbar (gemahlener Koriander)
  • 2 rote Chilischoten, Kerne entfernt
  • 2 Stängel Sereh (Zitronengras), angedrückt
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 TL Zucker
  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • 2 große Zwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 15 g frischer Koriander, grob gehackt
  • 1 Limette, in Spalten geschnitten
  • 300 g gedämpfter weißer Reis

Wie macht man Indonesisches Curry mit Ei und frittierten Zwiebelringen?

    1. Bringe einen kleinen Topf Wasser zum Kochen. Gib die Eier vorsichtig ins kochende Wasser und koche sie genau 7 Minuten. Hebe sie anschließend direkt in eine Schüssel mit kaltem Wasser und lass sie 5 Minuten abkühlen. So stoppt der Kochvorgang und das Eigelb bleibt weich, aber nicht flüssig. Schäle die Eier vorsichtig und stelle sie beiseite.
    2. Erhitze 3 Esslöffel Sonnenblumenöl in einer großen, tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze. Brate die Zwiebelringe in zwei oder drei kleinen Portionen goldbraun und knusprig, etwa 8 bis 10 Minuten pro Portion. Brate sie nicht alle gleichzeitig: zu viele Zwiebeln in der Pfanne sorgen dafür, dass sie dämpfen statt braten. Hebe sie auf Küchenpapier und bestreue sie leicht mit Salz. Das sind deine frittierten Zwiebelringe.
    3. Mahle oder mörsere die Schalotten, den Knoblauch, den Ingwer, das Laospulver, das Kurkuma-Pulver, Ketumbar und die roten Chilis zu einer glatten Paste. Ein Mörser gibt mehr Geschmacks Tiefe, weil die Zellstrukturen der Gewürze besser aufgebrochen werden, aber ein Stabmixer funktioniert ebenfalls gut.
    4. Erhitze 2 Esslöffel Sonnenblumenöl in derselben Pfanne bei mittlerer Hitze. Brate die Gewürzpaste 3 bis 4 Minuten bei geringer Hitze und rühre dabei stetig. Die Paste ist fertig, wenn der rohe Geruch verschwunden ist und nur noch das warme Aroma der Gewürze zu riechen ist. In diesem Moment entfalten sich die Aromen richtig.
    5. Gib die angedrückten Stängel Sereh und die Kokosmilch in die Pfanne. Rühre gut um und bringe alles zum Kochen. Füge dann die Hühnerbrühe hinzu und lass die Sauce 10 Minuten bei niedriger Hitze sanft köcheln, damit die Aromen gut einziehen und die Sauce leicht eindickt.
    6. Halbiere die geschälten Eier und lege sie vorsichtig in die Sauce. Lass sie 5 Minuten bei niedriger Hitze mitwärmen, damit sie den Geschmack des Currys aufnehmen. Nicht länger, sonst werden die Eigelbe trocken und krümelig.
    7. Schmecke das Curry ab und würze mit Fischsauce und ein wenig Zucker zur Balance. Die Fischsauce gibt das Umami, das du aus indonesischen Gerichten kennst. Füge bei zu scharfer Sauce etwas mehr Zucker hinzu, oder mehr Fischsauce, wenn du mehr Tiefe möchtest.
    8. Verteile den gedämpften Reis in tiefen Tellern und löffle das Curry mit den Eiern darüber. Verteiler die frittierten Zwiebelringe großzügig auf jedem Teller, streue den frischen Koriander darüber und serviere mit einer Limettenspalte, damit jede*r selbst bestimmen kann, wie viel Frische hinzugefügt wird.

Der Schlüssel zu einem guten Curry ist Geduld beim Anbraten der Gewürzpaste. Nimm dir diese 3 bis 4 Minuten Zeit und rühre ständig, denn eine Paste, die zu schnell gebraten wird, schmeckt flach. Brate die Zwiebelringe ebenfalls wirklich in kleinen Portionen: zu viele auf einmal und das Öl kühlt zu stark ab, sodass die Zwiebeln weich statt knusprig werden. Lass das Öl zwischen den Portionen wieder auf Temperatur kommen. Die Kokosmilch gibst du erst dazu, nachdem die Paste vollständig durchgegart riecht. So baust du Schicht für Schicht Geschmack auf.

Möchtest du variieren? Ersetze die Eier durch gewürfelte Hähnchenbrust oder feste Tofuwürfel für eine vegetarische Variante. Für mehr Schärfe lässt du die Kerne der Chilischoten einfach drin. Das Curry bleibt bis zu zwei Tage im Kühlschrank, bewahre die frittierten Zwiebelringe aber separat in einer Schale bei Zimmertemperatur auf, damit sie knusprig bleiben. Erwärmen kannst du es bei niedriger Hitze mit einem Schuss Wasser oder extra Kokosmilch, damit die Sauce nicht zu dick wird. Statt weißem Reis funktioniert auch gedämpftes Brot oder Roti gut als Basis.