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Budgetrezept: Cheesy Ein-Pfannen-Lasagne

Normale Lasagne ist wunderbar, aber auch ziemlich aufwändig. Diese Version machst du komplett in einer Pfanne und das Ergebnis ist mindestens genauso schmackhaft. Du brichst die Lasagneblätter in Stücke, kochst sie direkt in der Sauce mit und beendest das Gericht mit einer großzügigen Schicht geschmolzenen Käses obenauf. Verwende dafür eine große Schmorpfanne mit etwas höheren Rändern und einem dicht schließenden Deckel, denn so bleiben Hitze und Feuchtigkeit genau dort, wo sie hingehören. Perfekt für unter der Woche, für einen vollen Tisch und für alle, die nicht zu viel Geld fürs Abendessen ausgeben wollen.

Rezept

Budgetrezept: Cheesy Ein-Pfannen-Lasagne

Cremige, käsebetonte Lasagne, die du komplett in einer Pfanne zubereitest. Schnell, budgetfreundlich und überraschend lecker.

Gang Hauptgericht
Küche Italienisch
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 10 Min
Mindestens einrichten. 2 Min
Gesamt 37 Min

Benötigte Geräte & Materialien

  • Schmorpfanne mit Deckel (ø 28 cm)
  • Holzspatel
  • Reibe
  • Messbecher

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 400 g Rinderhackfleisch
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 700 ml passierte Tomaten (Passata)
  • 300 ml Rinderbrühe
  • 150 g getrocknete Lasagneblätter (nicht vorgegart)
  • 125 g Ricotta
  • 100 g geriebener gereifter Käse
  • eine Handvoll frisches Basilikum (optional)

Wie machst du Cheesy Ein-Pfannen-Lasagne?

    1. Erhitze einen Schuss Olivenöl in der Schmorpfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel dazu und brate sie 3 Minuten sanft an, bis sie glasig ist. Füge dann den Knoblauch hinzu und brate noch 1 Minute mit.
    2. Gib das Hackfleisch dazu und brate es krümelig und goldbraun an. Achte darauf, dass keine großen Klumpen bleiben. Das dauert etwa 5 Minuten. Würze mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver.
    3. Gieße die passierten Tomaten und die Brühe dazu. Rühre gut um und bringe alles zum Kochen. Die Brühe ist wichtig: sie sorgt dafür, dass die Lasagneblätter später genug Flüssigkeit zum Garen haben.
    4. Brich die Lasagneblätter in grobe Stücke von etwa 4 × 4 Zentimetern und lege sie auf die Sauce. Drücke sie leicht nach unten, sodass sie größtenteils in der Flüssigkeit liegen. Setze den Deckel auf die Pfanne.
    5. Lass das Ganze bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 Minuten leise köcheln mit geschlossenem Deckel. Rühre alle 5 Minuten vorsichtig um, damit die Pasta nicht am Boden kleben bleibt. Wenn es zu trocken wirkt, gib einen Schuss extra Brühe oder Wasser dazu. Die Pasta gart in der Sauceflüssigkeit, nicht in separatem Kochwasser, daher ist diese Flüssigkeit unverzichtbar.
    6. Prüfe, ob die Lasagneblätter gar sind, indem du ein Stück herausnimmst und probierst. Sie sollten weich sein, aber noch etwas Biss haben. Kosten auch die Sauce und passe die Gewürze nach Geschmack an.
    7. Verteile die Ricotta in kleinen Klecksen auf der Oberfläche. Streue anschließend den geriebenen Käse großzügig über die ganze Pfanne. Setze den Deckel wieder auf und lasse alles weitere 3–4 Minuten bei niedriger Hitze stehen, bis der Käse vollständig geschmolzen ist. Der Deckel sorgt dafür, dass der Dampf den Käse von oben schmelzen lässt, ganz ohne Grill oder Ofen.
    8. Nimm die Pfanne vom Herd und lass sie 2 Minuten ruhen, bevor du servierst. So setzt sich die Sauce ein wenig und das Anrichten wird leichter. Garniere nach Wunsch mit frischem Basilikum und serviere direkt aus der Pfanne.

Der Schlüssel für gut gegarte Pasta in einem Ein-Pfannengericht ist, genügend Flüssigkeit in der Pfanne zu halten. Verwende immer einen Deckel und halte die Hitze niedrig bis mittel, sodass die Flüssigkeit sanft köchelt, aber nicht heftig kocht. Starkes Kochen lässt die Pasta außen roh und der Boden brennt an. Rühre außerdem alle paar Minuten um, denn Lasagneblätter neigen dazu, aneinander zu kleben. Wenn du zusätzliche Flüssigkeit brauchst, verwende Brühe statt Wasser – das gibt Geschmack, statt ihn zu verwässern. Eine Pfanne mit geraden, hohen Rändern hilft ebenfalls: sie hält die Flüssigkeit länger.

Willst du das Gericht vegetarisch machen, ersetze das Hackfleisch durch 400 g rote Linsen oder eine Mischung aus Zucchini und Champignons. Für extra Käsetiefe kannst du den geriebenen gereiften Käse durch eine Mischung aus Mozzarella und Parmesan ersetzen. Reste bewahrst du maximal 2 Tage abgedeckt im Kühlschrank auf. Zum Aufwärmen am besten mit einem Schuss Wasser bei niedriger Hitze, damit die Pasta nicht austrocknet. Einfrieren ist auch möglich, allerdings wird die Pasta nach dem Auftauen etwas weicher.