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Warmer Halloumi-Salat mit gerösteter Paprika und Kichererbsen

Warme Salate sind das ultimative Bistro-Gericht: herzhaft genug fürs Abendessen, aber leicht genug, um nicht schwer im Magen zu liegen. In diesem Rezept brätst du Halloumi zu einer goldbraunen Kruste, röstest Paprika und Kichererbsen, bis sie leicht angeröstet sind, und servierst alles lauwarm auf einem Rucola-Bett mit einem Zitronen-Honig-Dressing. Für den perfekten Röstrand brauchst du eine gute Pfanne ohne Antihaftbeschichtung, denn nur eine Pfanne, die echte Hitze speichert, liefert dir diese schöne Maillard-Kruste. Das ist das Gericht, nach dem deine Freunde das Rezept verlangen werden.

Rezept

Warmer Halloumi-Salat mit gerösteter Paprika und Kichererbsen

Ein üppiger, warmer Bistro-Salat mit knusprig angebratenem Halloumi, gerösteten Paprika und knackigen Kichererbsen. In weniger als 35 Minuten auf dem Tisch.

Gang Hauptgericht
Küche Mediterran
Portionen 2 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 10 Min.
Gesamt 30 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Pfanne (28 cm, vorzugsweise ohne Antihaftbeschichtung)
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Rührschüssel
  • Pfannenwender oder Zange
  • Küchenpapier
  • Kleine Schüssel (für das Dressing)

Zutaten

  • 250 g Halloumi
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose, abgespült und trocken getupft
  • 2 rote Paprika
  • 80 g Rucola
  • Eine Handvoll frische Minze
  • 3 EL Granatapfelkerne
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 0,5 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 3 EL Olivenöl
  • 0,5 Zitrone (Saft)
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 1 TL Dijonsenf
  • Chiliflocken nach Geschmack
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Wie macht man einen warmen Halloumi-Salat mit gerösteten Paprika und Kichererbsen?

    1. Den Halloumi mit Küchenpapier trocken tupfen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben 5 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit sie beim Braten gut anrösten.
    2. Die Kichererbsen abspülen und ebenfalls trocken tupfen. In einer Schüssel mit 1 Esslöffel Olivenöl, geräuchertem Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer vermengen.
    3. Die Pfanne ohne Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Pfanne ist heiß genug, wenn ein Wassertropfen sofort verdampft. Die Kichererbsen hineingeben und 6 bis 8 Minuten unter gelegentlichem Schwenken braten, bis sie knusprig und leicht angeröstet sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
    4. Die Paprika in breite Streifen schneiden. Einen kleinen Schuss Olivenöl in die Pfanne geben und die Paprikastreifen bei hoher Hitze 4 bis 5 Minuten braten, bis sie Blasen werfen und leicht schwarze Ränder zeigen. Ebenfalls aus der Pfanne nehmen.
    5. Die Halloumi-Scheiben in derselben heißen Pfanne ohne zusätzliches Öl 2 bis 3 Minuten pro Seite braten, bis eine tief goldene Kruste entsteht. Sofort vom Herd nehmen, wenn die Farbe stimmt – Halloumi wird zäh, wenn man zu lange wartet.
    6. Das Dressing zubereiten: den Saft einer halben Zitrone mit 1 Teelöffel Honig, 1 Teelöffel Dijonsenf und 2 Esslöffeln Olivenöl verrühren. Gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    7. Den Rucola auf tiefen Tellern oder einer großen Platte verteilen. Die warmen Paprika, Kichererbsen und den Halloumi darauf anrichten. Das Dressing darüberträufeln und mit frischer Minze, Granatapfelkernen und nach Belieben etwas Chiliflocken für extra Schärfe garnieren.
    8. Sofort servieren, solange die Zutaten noch warm sind und der Rucola gerade anfängt zusammenzufallen. Einige Zitronenspalten dazu auf den Tisch stellen.

Der Schlüssel zu diesem Rezept ist eine glühend heiße Pfanne und die Disziplin, den Halloumi einfach liegen zu lassen. Nicht drücken, nicht bewegen. Gib der Maillard-Reaktion den nötigen Raum, und du wirst mit einer Kruste belohnt, die beim ersten Bissen knackt. Eine Pfanne, die Hitze gut speichert und gleichmäßig verteilt, macht den Unterschied zwischen blass und brillant.

Lust auf Abwechslung? Ersetze den Halloumi durch dicke Scheiben festen Tofu oder gib eine Handvoll geröstete Walnüsse für extra Biss dazu. Das Dressing schmeckt auch wunderbar mit etwas Tahini für eine reichhaltigere, nussige Note. Mit warmem Fladenbrot serviert wird daraus eine vollständige Mahlzeit, die du auch vor Gästen ohne Zögern auf den Tisch stellen kannst.